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02.04.2014 - Bund und Freistaat fördern mehrere Schadensbeseitigungen nach Hochwasser 2013 in Falkenstein

Die Stadt Falkenstein hat drei Förderbescheide über insgesamt rund 351.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Instandsetzung der verlängerten Brandstraße, der Alte Falkensteiner Straße im Ortsteil Trieb und des Winnweges zur Verfügung gestellt.

Durch das wild fließende Wasser wurden die unbefestigten Deckschichten des Teilstückes der „verlängerten Brandstraße“ bis auf die Packlage ausgespült. Es entstanden tiefe Rinnen und Ausspülungen, welche die Befahrbarkeit der gesamten Fahrbahn sehr stark einschränkte. Die Sicherheit der Verkehrsanlage war durch die Schäden nicht mehr gegeben. Hinsichtlich der Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit des Weges wird die Fahrbahn ab voraussichtlich Anfang 2015 mit Asphalt befestigt. Da es aufgrund des starken Längsgefälles bei einer ungebundenen Deckschicht immer wieder zu Ausspülungen kommen kann, soll auf einer Länge von circa 200 Meter der Oberbau in Asphalt errichtet werden. Im Bereich des angrenzenden Gehweges in Richtung Grünbach soll die Nutzbarkeit durch Nachprofilierung der ungebundenen Deckschichten auf einer Länge von circa weiteren 120 Meter wieder hergestellt werden.

Auf der Alte Falkensteiner Straße kam es zu Ausspülungen der Asphaltbefestigung und zu großflächigen Schädigungen des Straßenkörpers und der Bankette. Die Sicherheit der Verkehrsanlage war durch die Schäden nicht mehr gegeben, weshalb die Fahrbahn auf einer Länge von circa 260 Meter zwischen Mai und Dezember 2014 grundhaft ausgebaut werden soll. Die Straßenentwässerung wird über einen neu zu verlegenden Entwässerungskanal gewährleistet, damit das schnell abfließende Wasser in geordneter Ableitung der Vorflut „Am Fischerbächel“ zugeführt werden kann.

Zur Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit des Winnweges, der ebenfalls durch das Hochwasser stark beschädigt wurde, soll die Fahrbahn auf einer Länge von circa 370 Meter im Hocheinbau mit beidseitigem Bankett ausgebaut werden. Zur geordneten Ableitung von Niederschlagswasser erfolgt mit Gestattung durch die DB Netz AG die Einleitung in den Bahngraben. Als bauliche Anlage ist die Errichtung eines Einlaufbauwerkes vorzusehen, um somit Kolkwirkungen im Bahngraben auszuschließen. Diese Baumaßnahme soll 2015 durchgeführt werden. 

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Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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