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08.08.2013 - Freistaat fördert Brücke über den Kemlitzbach in Zittau OT Schlegel und Instandsetzung der K8635 Königshain-Reichenbach

Der Landkreis Görlitz hat einen Förderbescheid über rund 252.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht dem Höchstfördersatz von 90 Prozent. Die Mittel stehen für einen Ersatzneubau der Brücke über den Kemlitzbach im Zittauer Ortsteil Schlegel zur Verfügung. Die Arbeiten sollen im Mai nächsten Jahres beginnen und noch 2014 abgeschlossen werden. Das Hochwasser hatte hier durch den hohen Strömungsdruck Ausspülungen im Gründungsbereich beider Widerlager verursacht. Standsicherheit, Verkehrssicherheit und die Dauerhaftigkeit des Bauwerkes sind seither ungenügend. Die Brücke befindet sich im Zuge der K8630, die die Erschließung des Zittauer Ortsteils Schlegel sicherstellt und zudem ein wichtiger Zubringer in Richtung B99 ist. Der Ersatzneubau entsteht mit durchgehend 5,50 Meter Fahrbahnbreite, entsprechend seiner historischen Bedeutung erfolgt die Kappenherstellung mit strukturierter Sichtfläche, an den Stirnmauern werden soweit möglich Bestandsmaterialien wiederverwendet.

Erst vor wenigen Tagen hatte der Landkreis Görlitz zudem bereits einen Förderbescheid in Höhe von rund 313.000 Euro für das Fördervorhaben Ersatzneubau der Stützmauer am Kemlitzbach im Zittauer Ortsteil Schlegel erhalten.

Für die Beseitigung der Schäden des Augusthochwassers 2010 hatte der Freistaat Sachsen ein Sonderprogramm aufgelegt. Aus diesem Sonderprogramm zur Wiederherstellung der kommunalen Infrastruktur in Gebieten, die durch das Hochwasser geschädigt worden sind, fördert das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr auch diese Maßnahme im Landkreis Görlitz.

Einen zweiten Förderbescheid des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr in Höhe von rund 390.000 Euro hat der Landkreis Görlitz für die Instandsetzung des 2. Bauabschnitts der K8435 erhalten. Die Mittel werden vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr für die Verbesserung der kommunalen Infrastruktur bereitgestellt. Die Durchführung dieser Instandsetzungsmaßnahme soll noch 2013 erfolgen. Die Fahrbahnoberfläche der Kreisstraße ist verschlissen und weist Risse, Längsunebenheiten und Flickstellen auf und ist damit dringend erneuerungsbedürftig, um tiefergreifende Schäden im Fahrbahnaufbau zu verhindern. Die Gesamtbaulänge beträgt 3,25 Kilometer bei Fahrbahnbreiten von 5 bis 5,50 Meter.

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Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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