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03.12.2012 - Verkehrsfreigabe nach Ausbau der B 107 in Großbothen am Donnerstag

Am kommenden Donnerstag, den 6. Dezember wird das Straßenbauvorhaben B 107, Ausbau in Großbothen fertig gestellt sein. Die Strecke kann voraussichtlich am frühen Nachmittag wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Die Baumaßnahme umfasste den Ausbau der Bundesstraße auf 460 Metern, die Änderung des Knotens B 107/ K 8339 / Rotsteg sowie die Erneuerung bzw. Herstellung von Gehwegen, Parkplätzen, Bushaltestellen und der Straßenbeleuchtung. Besonderes Augenmerk wurde auf die Sicherheit der Fußgänger und Behindertenfreundlichkeit gelegt. So wurden im Bereich der Fußgängerquerung Blindenleitplatten sowohl in der Zuführung zum Fußgängerüberweg als auch an den Bushaltestellen eingebaut. Letztere sind zusätzlich mit Noppenborden ausgerüstet.

Im Vorfeld der Baumaßnahme haben die Kommunalen Wasserwerke Grimma - Geithain GmbH neue Kanäle für Schmutz- und Regenwasser verlegt, ergänzend wurden umfangreiche Entwässerungseinrichtungen beim Straßenbau neu hergestellt. Damit soll ein Überfluten der Bundesstraße unter den Bahnbrücken, wie bei Starkregen und plötzlicher Schneeschmelze in der Vergangenheit oft geschehen, zukünftig verhindert werden. Im Zuge des grundhaften Ausbaus wurden zudem Leitungen von MITGAS und der envia Verteilnetz GmbH verlegt.

Das Bauvorhaben war eine Gemeinschaftsmaßnahme der Bundesrepublik Deutschland, des Landkreises Leipzig und der Stadt Grimma unter Regie des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr, Niederlassung Leipzig. Die Gesamtkosten der Gemeinschaftsmaßnahme  betragen etwa 1 Million Euro.

Für den Ausbau des Knotenpunktes, an dem der Landkreis Leipzig beteiligt ist, sind Fördermittel vom Freistaat Sachsen  zur Verfügung gestellt worden. Die Stadt Grimma erhielt für den Neubau der Gehwege, PKW-Stellflächen und Nebenanlagen ebenfalls eine Förderung vom Freistaat Sachsen. Insgesamt wurden Fördermittel in Höhe von rund 150.000 Euro ausgereicht.

Ausführender Baubetrieb war die Strabag ZNL Döbeln. Die Planung für Fahrbahn, Nebenanlagen sowie Bepflanzung erfolgte durch die DELTA Planungsgesellschaft mbH in Delitzsch.

Bedanken möchte sich das Landesamt für Straßenbau und Verkehr bei den von der Baumaßnahme betroffenen Anliegern und Gewerbetreibenden, mit denen bei der Projektvorbereitung und Ausführung konstruktive Gespräche geführt werden konnten sowie bei den Verkehrsteilnehmern und Anliegern, die während der Bauzeit viel Geduld und Verständnis für die notwendigen Umleitungen und den damit verbundenen Erschwernissen aufbringen mussten.

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Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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