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02.04.2014 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Sayda

Die Stadt Sayda hat einen Förderbescheid über rund 60.500 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Sanierung des Brückendurchlasses an der Olbernhauer Straße zur Verfügung gestellt.

Durch das Hochwasser 2013 kam es zu Schäden am Durchlassbauwerk an der Olbernhauer Straße 22. Die Auflager und die Widerlager des vorhandenen Rechteckdurchlasses sind unterspült und stark beschädigt und die Anschlüsse an weiterführenden Ufer- und Flügelmauern sind stark ausgebrochen. Das aus Natursteinwänden und Stahlträgern bestehende Bauwerk ist standsicherheitsgefährdet. Für den nachhaltigen Wiederaufbau ist eine Erneuerung des Durchlassbauwerkes als Rahmendurchlass aus Stahlbetonfertigteilen geplant. Die Anpassung der Flügelwände an die örtlichen Gegebenheiten erfolgt mit Natursteinen/Wasserbausteinen. Die Anschlussbereiche des Durchlasses werden nach dem tatsächlich vorhandenen Straßenoberbau wieder hergestellt. Für die Absturzsicherung ist ein Geländer vorgesehen.

Die Baumaßnahme soll zwischen April und Juni dieses Jahres durchgeführt werden.

Die Städte und Gemeinden erhalten bis zu 100 Prozent der Schäden an kommunalen Verkehrswegen ersetzt, die das Hochwasser 2013 verursacht hatte. Sie können Gelder für den Wiederaufbau der Infrastruktur noch bis 30. Juni 2015 beantragen. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für alle bestätigten Maßnahmen aus den jeweiligen Wiederaufbauplänen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Gemeinden und Landkreisen, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt und dann im Nachgang bis Mitte 2015 ein entsprechender Förderantrag gestellt werden kann.  

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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