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15.08.2014 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Pockau

Die Gemeinde Pockau hat einen Förderbescheid über rund 95.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Wiederherstellung der Zufahrtsbrücke zur Quelle-Agentur zur Verfügung gestellt.

Bei der geschädigten Brücke über den Forchheimer Dorfbach im Bereich der Zufahrt zur Quelle Agentur handelt es sich um eine Einfeldbrücke mit Widerlagern aus Natursteinmauerwerk und einer Betonfahrbahnplatte. Durch das Hochwasserereignis im Juni 2013 wurde der Verband des Widerlagermauerwerks gelockert, es sind zudem Ausbauchungen entstanden. Gegenüber der anschließenden Fahrbahn hat sich die Brückenplatte abgesenkt, was auf eine Einschränkung der Standsicherheit schließen lässt. Aufgrund des Schädigungsgrades und um einen ausreichenden Abflussquerschnitt bereit zu stellen, wird das vorhandene Bauwerk abgerissen und an gleicher Stelle neu errichtet. Die neue Brücke wird als Stahlbeton-Rahmendurchlass mit Trapezprofil und Flügelwänden oberstrom ausgeführt. Die lichte Weite beträgt 3 Meter und die die lichte Höhe 1,40 Meter / 0,70 Meter (Trapezquerschnitt). Die Fahrbahnbreite beträgt 3,50 Meter und die Breite zwischen den Geländern 4,50 Meter. An beiden Brückenseiten ist ein Holmgeländer vorgesehen, welches auf den Brückenkappen zu verankern ist. Nach Fertigstellung der Brücke und Flügelwände ist das Profil des Dorfbaches anzugleichen und die Gewässersohle mit in Beton verlegtem Steinsatz wieder herzustellen. Die Fugen sollen hierbei teilweise frei bleiben und mit Sand verfüllt werden, um die ökologische Durchgängigkeit zu gewährleisten. Entsprechend dem vorgefundenen Aufbau ist für die Wiederherstellung der Zuwege zur Brücke die Bauweise mit Asphalt vorzusehen. Es erfolgt der Einbau einer 4 Zentimter dicken bituminösen Deckschicht, einer 10 Zentimeter dicken bituminösen Tragschicht und einer 25 Zentimeter dicken Frostschutzschicht. Die Arbeiten sollen 2014 erfolgen. 

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Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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