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24.06.2014 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Gornsdorf

Die Gemeinde Gornsdorf hat einen Förderbescheid über rund 23.401 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Instandsetzung der Bergstraße zur Verfügung gestellt.

Das extrem wild abfließende Wasser aus den oberhalb liegenden Grundstücken der Bergstraße 22 und 22a verursachte zum Hochwasserereignis im Juni 2013 eine Ausspülung des Böschungsbereiches mit anschließendem Hangrutsch. Das Bankett und die Randbefestigungen wurden ausgewaschen. Neben der Fahrbahn erfolgte auf einer Länge von circa 30 Meter die Anordnung einer Mulde, die durch einen Hochbordstein abgrenzt wird. Innerhalb der Mulde wurden zwei Straßenabläufe gesetzt, die an einen vorhandenen Schacht außerhalb der Mulde angebunden wurden. Vom vorhandenen Schacht wurden der Schachtkonus und die Schachtabdeckung erneuert. Weiterhin wurde nach der Mulde eine sechs Meter lange Gabionenmauer hergestellt. Als Absturzsicherung wurde auf die Gabionen ein acht Meter langes Geländer gesetzt.

Die Städte und Gemeinden erhalten bis zu 100 Prozent der Schäden an kommunalen Verkehrswegen ersetzt, die das Hochwasser 2013 verursacht hatte. Sie können Gelder für den Wiederaufbau der Infrastruktur noch bis 30. Juni 2015 beantragen. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für alle bestätigten Maßnahmen aus den jeweiligen Wiederaufbauplänen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Gemeinden und Landkreisen, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt und dann im Nachgang bis Mitte 2015 ein entsprechender Förderantrag gestellt werden kann.  

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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