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19.05.2014 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Lichtenau

Die Gemeinde Lichtenau hat heute einen Förderbescheid über rund 12.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Sanierung der Gemeindeverbindungsstraße zwischen Biensdorf und Merzdorf zur Verfügung gestellt.

 

Im Zuge des Hochwasserereignisses im Juni 2013 wurden Teile der kommunalen Verbindungsstraße Biensdorf und Merzdorf stark beschädigt. Die Straße wurde in einigen Bereichen von wild abfließendem Wasser der Zschopau, vom angrenzenden Kuhteich und vom Kalkbach überspült. Im Bereich der Überflutung wurden das Bankett (ca. 300 Quadratmeter) und die Böschung ausgespült. Nach dem Hochwasser erfolgte sofort die Ausbesserung des Straßenbanketts im Bereich der Martinstraße. Es wurden im Bereich der Biensdorfer Straße die Schadensbeseitungsmaßnahmen – Herstellung von Planum, Untergrundverbesserung, Deckschicht und Böschung – durchgeführt. Die Arbeiten konnten im Juli letzten Jahres bereits abgeschlossen werden.

 

Die Städte und Gemeinden erhalten bis zu 100 Prozent der Schäden an kommunalen Verkehrswegen ersetzt, die das Hochwasser 2013 verursacht hatte. Sie können Gelder für den Wiederaufbau der Infrastruktur noch bis 30. Juni 2015 beantragen. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für alle bestätigten Maßnahmen aus den jeweiligen Wiederaufbauplänen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Gemeinden und Landkreisen, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt und dann im Nachgang bis Mitte 2015 ein entsprechender Förderantrag gestellt werden kann. 

 

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Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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