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29.07.2014 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Zschaitz-Ottewig

Die Gemeinde Zschaitz-Ottewig hat einen Förderbescheid über rund 191.394 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Sanierung des Elbe-Mulde-Radewegs zur Verfügung gestellt.

Durch das Hochwasser 2013 kam es auf dem Elbe-Mulde-Radweg durch wild abfließendes Wasser zu großflächigen Schäden, dass eine Sperrung des Weges erforderlich wurde. Der mit großem Gefälle von der Kreisstraße her abfallende, unbefestigte Weg ist großflächig ausgespült und durch tiefe Löcher gekennzeichnet. Die vorhandenen Betonriegel, die zur Stabilisierung des abschüssigen Weges dienen, liegen frei. Durch das talwärts abfließende Wasser kam es zu Erosion und Ablagerungen. Ein durchgängiges Grabensystem zur Entwässerung des Weges ist nicht vorhanden. Der Schadensbereich umfasst eine Länge des Weges von circa 550 Meter. Im Rahmen dieser Maßnahme ist ein Ausbau des Weges in Asphaltbauweise geplant, um die Oberfläche des Radweges vor weiteren Ausspülungen zu sichern. Die Linienführung des Radweges bleibt weitestgehend erhalten. Es erfolgt nur eine geringfügige Verschiebung der bisherigen Ränder zur Harmonisierung des Trassenverlaufes. Der Ausbau des Weges erfolgt in einer Breite von 2,50 Meter. Beidseitig werden jeweils 50 Zentimeter breite Bankette als Freihaltezonen ausgebildet. Zur Gewährleistung der Entwässerung des Radweges ist am nördlichen Fahrbahnrand eine Mulde anzulegen. Das flächig aufgenommene Oberflächenwasser wird über den Rigolengraben und über Teilsickerrohr entwässert und in die Vorflut abgeleitet. Die Entwässerungsleitung wird senkrecht zum Radweg in die vorhandene Wiese zum Schachtbauwerk verlegt und wird mit dem Auslaufbauwerk an den Bach angeschlossen. In diesem Bereich erfolgt der Übergang in ein offenes Gerinne, welche als Raubettmulde ausgebildet wird. Die Sohle der Vorflut (Gewässer II. Ordnung) wird in diesem Abschnitt mit einer Steinschüttung stabilisiert. Das Gelände südlich des Radweges entwässert in den vorhandenen Straßengraben, welcher im Zuge der Baumaßnahme zu erhalten, wieder herzustellen, nachzuprofilieren bzw. bereichsweise neu anzulegen ist. Die an die Straßenmulde anschließende Böschung ist an die geplante Höhensituation anzupassen.

Die Baumaßnahme soll bis Ende Oktober dieses Jahres beendet sein.

 

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Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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