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11.07.2014 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Klipphausen

Die Gemeinde Klipphausen hat zwei weitere Förderbescheide über insgesamt rund 60.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Straßeninstandsetzung Röhrsdorf – Naustadt / Gävernitze und der Brücke in Zuge der Dorfstraße in Lampersdorf zur Verfügung gestellt.

 

Bei einer Maßnahme handelt es sich um die Instandsetzung der öffentlichen Straße „Gävernitze“ zwischen den Ortsteilen Röhrsdorf und Naustadt der Gemeinde Klipphausen. Im Zusammenhang mit dem Hochwasserereignis 2013 wurde die Straße durch wild abfließendes Oberflächenwasser im Bereich des Taleinschnitts des Gauernitzbaches stark beschädigt. Zur Schadensbeseitigung und Wiederherstellung der Verkehrssicherheit werden beschädigte Böschungsbereiche instandgesetzt. Aus- und unterspülte Straßenrandbereiche sowie Bankette werden erneuert, beschädigte Entwässerungsrinnen ebenso. Die Baumaßnahme soll im ersten Halbjahr 2014 durchgeführt werden.

 

Im zweiten Fall handelt es sich um die Instandsetzung eines Schadensbereichs an der Brücke der Dorfstraße über die Kleine Triebisch im Ortsteil Lampersdorf der Gemeinde Klipphausen. Während des Hochwassers wurden die Böschungsanschlüsse und eine seitliche Entwässerungsmulde an der Brücke ausgespült und teilweise zerstört. Zur Schadensbeseitigung werden die Böschungsbereiche wiederhergestellt und mittels Steinsatz befestigt, die seitliche Entwässerungsmulde wird instandgesetzt.

 

Die Städte und Gemeinden erhalten bis zu 100 Prozent der Schäden an kommunalen Verkehrswegen ersetzt, die das Hochwasser 2013 verursacht hatte. Sie können Gelder für den Wiederaufbau der Infrastruktur noch bis 30. Juni 2015 beantragen. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für alle bestätigten Maßnahmen aus den jeweiligen Wiederaufbauplänen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Gemeinden und Landkreisen, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt und dann im Nachgang bis Mitte 2015 ein entsprechender Förderantrag gestellt werden kann.

 

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Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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