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17.04.2014 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Netzschkau

Der Vogtlandkreis hat einen Förderbescheid über rund 20.434 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für Instandsetzung eines Durchlasses in Netzschkau-Dungersgrün zur Verfügung gestellt.

Durch das Hochwasserereignis im Juni 2013 wurde die gesamte Bachbettbefestigung im Anschluss an die befestigte Sohle eines Durchlasses an der Kreisstraße K 7885 vollständig weggespült. Bei der unterstrom vorhandenen Wildpflasterbefestigung wurden die Fugen ausgespült und punktuell Steine herausgerissen. Die Herdschwelle als Abschluss und Übergang zur natürlichen Befestigung wurde weggespült und das Bachbett bis 75 Zentimeter tief ausgespült. Die Bachbettbefestigung aus Wasserbausteinen wurde weggespült. Es kam zu Ausspülungen der Böschungen und des Bachbettes sowie zu Schäden am Betonrohr.

Es ist vorgesehen, den Bewuchs im gesamten Bereich der vorhandenen Bachbettbefestigung zu entfernen. Offene und ausgespülte Fugen werden ausgekratzt bzw. gereinigt. Punktuell lockere Steine werden angestemmt und anschließend neu eingesetzt. Am Ende der Wildpflasterbefestigung wird eine neue Herdschwelle aus Wasserbausteinen hergestellt. Im Anschluss an die vorhandene Wildpflasterbefestigung wird das Bachbett mit Wasserbausteinen neu befestigt. Die Befestigung des Bachbettes und der Böschung erfolgt im oberen Bereich des Bachlaufes mit einer Steinschüttung aus Wasserbausteinen. Die Schäden im Betonrohr werden mit einem Betonersatzsystem behoben. Die beschädigten Straßenborde aus Beton werden abgebrochen und durch neue Bordsteine gleichen Typs ersetzt.

Die Baumaßnahme soll zwischen Juli und August dieses Jahres durchgeführt werden. 

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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