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09.05.2014 - Bund und Freistaat fördern weitere Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Döbeln

Die Stadt Döbeln hat einen weiteren Förderbescheid über nun rund 34.200 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Instandsetzung des Gehweges an der Ritterstraße zur Verfügung gestellt.

Der Gehweg der nördlichen Ritterstraße von der Rosa-Luxemburg-Straße zur Fußgängerbrücke Rudolf-Breitscheid-Steg wurde großflächig unterspült, so dass die Böschungen, die Asphaltschichten sowie die Geländerhülsen des Geländers freigespült wurden. Die Borde waren im Böschungsbereich unterspült und abgebrochen. Auf der Südseite der Ritterstraße vor dem Gebäude der Kreissparkasse Döbeln kam es ebenfalls zu erheblichen Ausspülungen des Pflasterbelages. Die Gehwegverschwenkung (unterspülte Krümme) wurde förderunschädlich bereits im vergangenen Jahr zurückgebaut und eine Neutrassierung parallel zur Straße in Asphaltbeton hergestellt. An mehreren Abschnitten erfolgte eine Böschungssicherung mit Wasserbausteinen direkt am Gehweg. Im Bereich der Sparkasse wurde das Mosaikpflaster ausgebaut und gereinigt. Es erfolgte eine Neuverlegung in gebundener Bauweise mit Dränbetonunterbau im Bereich der Uhr-Säule an der Sparkasse. Im Bereich Durchgang Ritterstraße-Erich-Heckel-Platz wurden Ausbesserungen im Mosaikpflaster in ungebundener Bauweise vorgenommen.

Die Städte und Gemeinden erhalten bis zu 100 Prozent der Schäden an kommunalen Verkehrswegen ersetzt, die das Hochwasser 2013 verursacht hatte. Sie können Gelder für den Wiederaufbau der Infrastruktur noch bis 30. Juni 2015 beantragen. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für alle bestätigten Maßnahmen aus den jeweiligen Wiederaufbauplänen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Gemeinden und Landkreisen, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt und dann im Nachgang bis Mitte 2015 ein entsprechender Förderantrag gestellt werden. 

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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