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07.03.2014 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 im Erzgebirgskreis

Der Erzgebirgskreis hat zwei Förderbescheide über insgesamt rund 53.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Instandsetzung verschiedener Kreisstraßen im Erzgebirgskreis zur Verfügung gestellt.

Durch die Wassermassen im Zuge des Hochwasserereignisses im Juni 2013 weichten im Verlauf der Kreisstraßen des Erzgebirgskreises die Böden auf, wodurch Straßenböschungen stellenweise abrutschten und die Schlammmassen vorhandene Gräben zusetzten. Dadurch war eine geordnete Entwässerung der Straßen nicht mehr gegeben. Abschnitte mit geringem Gefälle wurden mit Geröll und Schlamm zugesetzt, Abschnitte mit starkem Gefälle hingegen massiv ausgespült.
Im Zuge der Schadensbeseitigung müssen in den betroffenen Bereichen die Entwässerungsanlagen wiederhergestellt werden. Im Wesentlichen umfasst das den Wiederaufbau der Bankette und die Reprofilierung der vorhandenen Entwässerungsgräben.
Örtlich müssen zugesetzte Durchlässe und Einläufe gespült werden. Weiterhin sind Leitpfosten und Verkehrszeichen aufzunehmen und neu zu setzen. Der aufgenommene Erdstoff ist nach LAGA-Boden zu untersuchen und entsprechend dem Ergebnis dieser Untersuchung fachgerecht abzutransportieren und zu entsorgen.

Die Baumaßnahmen haben bereits im vergangenen Sommer begonnen und sollen Juli 2014 durchgeführt werden.

Die Städte und Gemeinden erhalten bis zu 100 Prozent der Schäden an kommunalen Verkehrswegen ersetzt, die das Hochwasser 2013 verursacht hatte. Sie können Gelder für den Wiederaufbau der Infrastruktur noch bis 30. Juni 2015 beantragen. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für alle bestätigten Maßnahmen aus den jeweiligen Wiederaufbauplänen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Gemeinden und Landkreisen, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt und dann im Nachgang bis Mitte 2015 ein entsprechender Förderantrag gestellt werden kann.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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