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30.01.2014 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Rossau

Die Gemeinde Rossau erhält Förderbescheide über insgesamt rund 135.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für zwei Maßnahmen zur  Schadensbeseitigung nach dem Hochwasser 2013 zur Verfügung gestellt.

Rund 98.000 Euro werden für die Sanierung des Heidelbeerwegs bereitgestellt. Infolge des Hochwassers 2013 entstanden hier an der kommunalen Straße „Heidelbeerweg“ massive Schäden durch Überflutungen und Ausspülungen. Durch die Überflutung des Hochwasserrückhaltebeckens sowie des Notüberlaufes wurden die Nebenanlagen sowie der Straßenkörper selbst aus- und unterspült. Der Schadensbereich erstreckt sich auf eine Länge von 195 Meter ab der Einmündung Staatsstraße 201 bis Notüberlauf / Rückhaltebecken. Die Straße hat hier eine Straßenbreite von 5,75 Meter. Hinsichtlich der Wiederherstellung der Straße und der damit verbundenen Verkehrssicherheit am Heidelbeerweg ist die Sanierung der Straße und der beidseitigen Gräben notwendig.
Die Straße ist auf einer Länge von 195 Metern auszubauen und die beidseitigen Gräben sind zu reinigen und neu zu profilieren. Der Straßenbereich wird mit einer neuen Asphaltbetondeckschicht auf einer bituminösen Tragschicht und ungebundenen Tragschicht erneuert. Im Bereich der Einmündung zur S 201 wird ein neuer Durchlass im Straßenbereich des Heidelbeerweges angeordnet.

Mit den weiteren rund 37.000 Euro wird die Teilsanierung der Anliegerstraße Liebenhain einschließlich der Verbesserung des Hochwasserschutzes gefördert. Infolge des Hochwassers 2013 entstanden an der kommunalen Anliegerstraße im Ortsteil Liebenhain Schäden durch Unterspülungen und Ausspülungen. Die Straße befindet sich in unmittelbarer Nähe der Zschopau. Der Schadensbereich beträgt ca. 200 Quadratmeter. Hinsichtlich der Wiederherstellung der Straße ist die Sanierung der Straße und der Bankette notwendig. Der ausgespülte und fehlende Unterbau, die bituminöse Tragschicht und die Asphaltbetondeckschicht sind zu erneuern und die Schäden an ausgespülten Banketten sind zu beseitigen.  Zum Schutz der Anwohner vor künftigen Hochwasserereignissen wird die Montage einer mobilen Flutwand in einer Länge von 12 Metern und einer Höhe von 1,50 Metern geplant. Sie soll nach dem vorhandenen Wehr quer zur Straße errichtet werden, um das Wasser wieder ins Flussbett zu leiten.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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