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13.06.2014 - Bund und Freistaat fördern mehrere Schadensbeseitigungen nach Hochwasser 2013 in Grünbach

Die Gemeinde Grünbach hat einen Förderbescheid über insgesamt rund 15.500 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Beseitigung der Hochwasserschäden an der Hammerbrücker Straße zur Verfügung gestellt.

 

Im Bereich der Verbindungsstraße „Hammerbrücker Straße“ zwischen Grünbach und Muldenhammer, Ortsteil Hammerbrücke, sind Schäden durch das Hochwasser im Juni 2013 entstanden. Die im angrenzenden Waldstück befindlichen Bachläufe konnten die Wassermassen nicht mehr ableiten und auch der vorhandene Straßengraben reichte hierfür nicht aus. In der Folge wurde die ungebundene Fahrbahnbefestigung großflächig überspült und beschädigt. Der hangseitige Seitengraben wurde auf einer Länge von 500 Metern abschnittsweise ausgespült und das abgetragene Material an anderen Stellen wieder abgelagert und der Seitengraben dadurch zugesetzt. Die Ein- und Ausläufe der bestehenden vier Durchlässe wurden beschädigt und drei Durchlässe durch mitgeführtes Geröll verstopft. Ein im Straßenrandbereich verlaufendes 10-kV-Erdkabel wurde teilweise freigelegt. Das freigelegte Stromkabel wurde durch den Netzbetreiber unmittelbar nach dem Hochwasser gesichert. Im Herbst 2013 wurde ein neues Kabel im Fahrbandbereich der Straße verlegt. Die Straßenentwässerungsanlagen werden wieder hergestellt. Dazu werden die zugesetzten Abschnitte des hangseitigen Seitengrabens beräumt und neu profiliert. Ausgespülte Abschnitte werden mit Steinschüttungen befestigt.

Die Durchlässe 2 und 3 sind teilweise zugesetzt. Diese Durchlässe bleiben erhalten und werden gereinigt. Die beschädigten Ein- und Ausläufe werden neu hergestellt und mit Raupflaster aus Wasserbausteinen aus Naturstein befestigt. 

 

Für den beim Hochwasser zerstörten Durchlass 4 wurde als Provisorium ein Rohr DN250 PE verlegt. Das Rohr wird ausgebaut und ein Durchlass (Nennweite DN 400, Beton) eingebaut. Der stark beschädigte und zugesetzte Durchlass 5 (Nennweite DN 600, Beton) wird abgebrochen. An gleicher Stelle wird ein neuer Durchlass aus Betonrohren verlegt. Die Nennweite wird auf DN 800 vergrößert. Vor der Querung des Grünbachs wird zur Verbesserung der Wasserführung und der Vermeidung einer Überspülung der Straße ein neuer Durchlass 1 (Nennweite DN 400, Beton) eingebaut. Die Ein- und Ausläufe der neu hergestellten Durchlässe werden mit Raupflaster aus Wasserbausteinen aus Naturstein befestigt. Nach dem Abschluss der Arbeiten zur Wiederherstellung der Straßenentwässerung wird die ungebundene Fahrbahnbefestigung auf etwa 500 Metern Länge wieder hergestellt.

 

Die Arbeiten sollen bis Ende September dieses Jahres abgeschlossen werden.

 

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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