1. Navigation
  2. Inhalt
  3. Herausgeber
Inhalt

09.05.2014 - Bund und Freistaat fördern mehrere Schadensbeseitigungen nach Hochwasser 2013 in Groitzsch

Die Stadt Groitzsch hat zwei Förderbescheide über insgesamt rund 181.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für den Ersatzneubau von zwei Brücken zur Verfügung gestellt.

Während des Hochwassers 2013 stand die Brücke über die Schnauder im Zuge der Straße zum Wasserschloss in Groitzscher Ortsteil Audigast vollständig unter Wasser. Die starke Strömung hat die Unterbauten der Brücke unterspült und ausgekolkt. Aus diesem Grund sowie aufgrund gravierender Schäden am Überbau (stark korrodierte Brückenlängsträger, Risse im Überbaubeton) ist die Standsicherheit nicht mehr gegeben. Ein Abbruch und Ersatzneubau der Brücke ist erforderlich.

Nach dem Hochwasser 2013 wurden bei der Brücke über die Schwennigke bei Kleinpriesligk ebenfalls schwere Schäden festgestellt. Die Brücke stand vollständig unter Wasser, die starke Strömung hat das Bauwerk unterspült, dadurch ist die Standsicherheit nicht mehr gegeben. Die Brücke soll nun wiederhergestellt werden.

Die Städte und Gemeinden erhalten bis zu 100 Prozent der Schäden an kommunalen Verkehrswegen ersetzt, die das Hochwasser 2013 verursacht hatte. Sie können Gelder für den Wiederaufbau der Infrastruktur noch bis 30. Juni 2015 beantragen. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für alle bestätigten Maßnahmen aus den jeweiligen Wiederaufbauplänen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Gemeinden und Landkreisen, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt und dann im Nachgang bis Mitte 2015 ein entsprechender Förderantrag gestellt werden kann.  

Marginalspalte

Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

  • SymbolPostanschrift:
    Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Stauffenbergallee 24
    01099 Dresden
  • SymbolTelefon:
    (+49) (0351) 81 39 19 20
  • SymbolTelefax:
    (+49) (0351) 81 39 10 99
  • Symbolpresse@lasuv.sachsen.de
© Landesamt für Straßenbau und Verkehr