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17.04.2014 - Bund und Freistaat fördern weitere Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Striegistal

Die Gemeinde Striegistal hat einen weiteren Förderbescheid über nun rund 68.227 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Sanierung einer Verbindungsstraße zur Verfügung gestellt.

Durch das Hochwasser 2013 kam es auf der Verbindungsstraße Großberg-Lichtenstein zu großflächigen Bankettschäden durch wild abfließendes Oberflächenwasser aus dem Einzugsgebiet des Berzebaches. Die bituminöse Fahrbahnoberfläche wurde teilweise geschädigt. Der Straßenbelag zeigte Längs- und Netzrisse mit teilweise völliger Auflösung der bituminösen Decke. Die Entwässerung der Straße erfolgt über die Längs- und Querneigung und Bankette. Es erfolgten förderunschädlich bereits im Herbst 2013 ein Bankettneubau auf einer Länge von 1408 Meter und eine Deckensanierung mit vier Zentimeter Asphaltdeckschicht. Die Entwässerung wurde über ein einseitiges Quer- und Längsgefälle sowie Bankett realisiert. Teilweise wurden im steileren Schadensbereich Rundborde angeordnet. Im Zuge der Sanierungsmaßnahme wurde ein Einlaufschacht mit Querdurchlass und Umpflasterung hergestellt. Zur Vermeidung künftiger Hochwasserschäden wurde vor Ort mit dem Auftraggeber und der Bauüberwachung der Bau eines neuen Straßendurchlasses festgelegt.

Die Städte und Gemeinden erhalten bis zu 100 Prozent der Schäden an kommunalen Verkehrswegen ersetzt, die das Hochwasser 2013 verursacht hatte. Sie können Gelder für den Wiederaufbau der Infrastruktur noch bis 30. Juni 2015 beantragen. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für alle bestätigten Maßnahmen aus den jeweiligen Wiederaufbauplänen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Gemeinden und Landkreisen, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt und dann im Nachgang bis Mitte 2015 ein entsprechender Förderantrag gestellt werden kann.  

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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