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11.06.2014 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 im Plauener Ortsteil Röttis

Die Stadt Plauen hat einen Förderbescheid über rund 122.088 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für Sanierungen im Ortsteil Röttis zur Verfügung gestellt.

 

Durch das wild abfließende Wasser im Zuge des Hochwasserereignisses im Juni 2013 ist der Oberbau des Weges zum Friedrich-August-Stein stark zerstört. Die ungebundene Befestigung ist abgeschwemmt worden. Der vorhandene Durchlass unter der Bahnbrücke war durch die Sturzfluten hydraulisch völlig überlastet, so dass das Wasser oberirdisch abfloss.

Zur Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit des Weges erfolgt der Einbau einer Frostschutzschicht, einer Asphalttragschicht und einer Asphaltdeckschicht. Der Weg wird rechtsseitig durch einen Einzeiler aus Großpflaster abgegrenzt. Linksseitig wird ein Bankett angeordnet. Der Sanierungsbereich des Weges erstreckt sich auf eine Länge von 82 Meter mit einer Breite von 3,5 Meter. Die Fahrbahnfläche wird geschlossen über Straßenabläufe in Pultform entwässert und an den neu zu errichtenden Straßenentwässerungskanal angebunden. Der neue Straßenentwässerungskanal mündet in der Böschung offen aus, von dort gelangt das Oberflächenwasser über eine Kaskade zum Burgstädtelbach. Die Kaskade mündet in einen vorhandenen Durchlass im Weg in Richtung Elstertal. Zu den Entwässerungsarbeiten gehören u. a. auch die Errichtung von Raubettmulden, der Einbau von Kaskaden und die Anordnung einer Muldenrinne. Weiterhin wird der vorhandene Durchlass im Bereich der Brücke der DBAG in höherer Dimension erneuert. Der Durchlass besteht aus einem neuen Einlaufschacht mit Rosteinlauf, dem Rohrkanal in Stahlbeton und einem Zwischenschacht. In den Einlaufschacht binden die Rauhbettmulden aus nördlicher und südlicher Richtung ein. Der Durchlass hat eine Gesamtlänge von 42 Meter. Am Auslauf ist zur Energievernichtung ein Tosbecken und eine acht Meter lange Kaskade zu errichten.

 

Die Baumaßnahme soll zwischen April und August 2015 durchgeführt werden.

 

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Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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