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14.05.2014 - Ausbau der S31 nördlich der A 14 bis Mügeln Montag angelaufen

Auf der Staatsstraße 31 zwischen der Ortsumgehung Mügeln / Schweta und Neusornzig wird es in der nächsten Zeit umfangreiche Baumaßnahmen geben. Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr hat die STRABAG AG mit Ausführung der Straßenbauarbeiten im 1. Bauabschnitt beauftragt.

 

Es ist vorgesehen, die Fahrbahn der Staatsstraße 31 vom Abzweig Paschkowitz bis zum Abzweig Sornzig grundhaft mit einer Fahrbahnbreite von 6,50 Metern auszubauen. An den Knotenpunkten nach Kemmlitz und Baderitz / Poppitzmühle werden zusätzlich Abbiegespuren angeordnet. Der Knotenpunkt zum Gewerbegebiet Mügeln erhält eine neue Asphaltdecke. Im Bereich der Knotenpunkte S 31 / Baderitz / Leisniger Straße und S 31 / Paschkowitz werden zur Rückhaltung und kontrollierten Abgabe von Oberflächenwasser der Fahrbahn an die Vorflut Regenrückhaltebecken errichtet. In der Ortslage Neusornzig erhält die neue Straße einen einseitigen Gehweg.

 

Im Vorfeld des Straßenbaus sind umfangreiche Sicherungs- und Umverlegearbeiten an den Ver- und Entsorgungsleitungen notwendig. Das betrifft vor allem Anlagen des Abwasserzweckverbandes „Oberes Döllnitztal“, der DOWW, Mitnetz Gas und Strom, der Telekom sowie der Stadt Mügeln. Des Weiteren erfolgen baubegleitend archäologische Grabungen.

 

Die Bauarbeiten können aufgrund der beengten Verhältnisse nur unter Vollsperrung ausgeführt werden. Die Umleitung nach Mügeln erfolgt über die Straßen K 7560 bzw. K 8960 zur S 41 (über Sornzig und Baderitz). In Gegenrichtung wird der Verkehr über die Staatsstraße S 37 (Querbitzsch und Ablaß) und dann weiter über kommunales Netz direkt zur Autobahnanschlussstelle Leisnig der A 14 geführt.  Der Busverkehr wird während der Baumaßnahme mit gesonderter Linienführung über Kemmlitz und Baderitz aufrechterhalten. Für den 1. Teilabschnitt vom Abzweig Kemmlitz bis zum Ortsausgang Neusornzig wird dafür am Ortsausgang Neusornzig eine provisorische Wendeschleife errichtet.

 

Der Baubeginn der Baumaßnahme war bereits im vergangenen September 2013 mit den bauvorbereitenden Maßnahmen und den archäologischen Untersuchungen. Am vergangenen Montag haben nun die eigentlichen Hauptbauleistungen begonnen. Die Fertigstellung wird für das Jahresende 2014 angestrebt. Die Baukosten für diesen ersten Ausbauabschnitt der Staatsstraße S 31 belaufen sich auf  rund 2. Millionen Euro und werden aus dem EFRE-Fonds der EU zu 75 Prozent gefördert.

 

In den nächsten Jahren werden dann auch die weiteren Bauabschnitte 2 und 3 bis Kleinpelsen umgesetzt.

 

Die Verkehrsteilnehmer und Anwohner werden um Verständnis für die mit der Baudurchführung eintretenden Umleitungen und Erschwernisse gebeten.

 

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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