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24.04.2014 - Schadensbeseitigung des Hochwassers 2010 am Langenhennersdorfer Bach wird vom Freistaat gefördert

Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge hat einen Förderbescheid über 545.216 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht dem Höchstfördersatz von 90 Prozent. Die Mittel stehen für die Beseitigung von Schäden an der Brücke über den Langenhennersdorfer Bach an der Kreisstraße K 8741 zur Verfügung. Für die Beseitigung der Schäden des Augusthochwassers 2010 hatte der Freistaat Sachsen ein Sonderprogramm aufgelegt. Aus diesem Sonderprogramm zur Wiederherstellung der kommunalen Infrastruktur in Gebieten, die durch das Hochwasser geschädigt worden sind, fördert das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr auch diese Maßnahme.

Durch die Starkniederschläge und Hochwasserereignisse vom Juli und August 2010 wurde eine Bauwerkssonderprüfung angeordnet. Im Rahmen dieser Prüfung wurden massive Schäden am Steinverband des Gewölbes und den Kämpferbereichen festgestellt, die die Standsicherheit und Verkehrssicherheit gefährden. In Auswertung des Prüfergebnisses ergab sich zur Gewährleistung der Standsicherheit des Bauwerkes und der Verkehrssicherheit auf der Kreisstraße K 8741 bzw. K 8751 ein dringender kompletter Ersatzneubau der Brücke als offenes Rahmenbauwerk aus Ortbeton mit einer Flachgründung und einer Stützweite von 4,10 Meter. Für die Straßenbefestigungen im Kreuzungspunkt wird ein regelgerechter Umbau mit frostsicherem Oberbau in einer Stärke von 75 Zentimeter realisiert. Im direkten Knotenpunktbereich erfolgt der grundhafte Ausbau auf circa 25 Meter Länge auf der gesamten Straßenbreite einschließlich des nördlichen Gehweges. Für die Straßenbreiten werden bestandsnah 5,5 Meter auf dem Abzweig nach Bahra bzw. 6,5 Meter auf der Hauptstraße vorgesehen, entsprechende Kurvenaufweitungen werden berücksichtigt und die Straßenentwässerung wird durch hinreichende Längs- und Querneigungsverhältnisse sichergestellt.

Die Bauausführung ist in der Zeit von Mai 2014 bis voraussichtlich August 2015 geplant. Die Herstellung der Ersatzneubauten erfolgt in zwei Bauabschnitten. Im 1. Bauabschnitt werden der nordwestliche Teil der Brücke und die straßenparallele Winkelstützwand hergestellt. Der Verkehr kann währenddessen in alle Richtungen über den verbleibenden Bestand geführt werden. Im 2. Bauabschnitt erfolgt die Verkehrsführung über den Brückenneubau. Während dieser Bauphase ist eine Verkehrsführung nur in der Hauptverkehrsrichtung von Bahra nach Leupoldishain möglich. 

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Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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