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07.03.2014 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Roßwein

Die Stadt Roßwein hat einen Förderbescheid über rund 161.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Sanierung der Ortsstraße zur Margarethenmühle zur Verfügung gestellt.

Durch das Hochwasser 2013 kam es zu lokalen Schäden an der Fahrbahn, Bankette, Brückenbauwerk, Seitenbereiche und an den Durchlässen im Bereich der Ortsstraße Margarethenmühle. Der Schadensbereich beginnt an der S 39 Naußlitz-Roßwein und umfasst eine Ausbaulänge von ca. 1030 Metern. Teilleistungen der Sanierung der Straßenböschungen wurden als Sofortmaßnahme durchgeführt, um weitere Schäden an der Asphaltfahrbahn und Bankette zu vermeiden. Zum nachhaltigen Wiederaufbau sind die beschädigten Asphaltflächen der Straße und des Anbindungsbereiches Parkplatz von der S39 bis zum Parkplatz zu erneuern. Es wird weiterhin eine hydraulisch gebundene Tragschicht zur Bodenverbesserung vorgesehen. Im Bereich der Waldwegeinmündung (Flurstück-Nr.: 106) sind die defekten Entwässerungsrohre zu ersetzen. Am ersten Durchlassbauwerk in der Fahrbahn sind die Schäden an der Stirnmauer und der Bachsohle zu beseitigen und am anderen Durchlass sind die ausgespülten Natursteine zu ersetzen. Die verschlammten Straßengräben und das Bachbett sind zu säubern. Die Sanierung der Bankette hat punktuell auf der gesamten Sanierungslänge zu erfolgen. Eine Böschungsbefestigung wird auf einer Länge von ca. 50 Metern vorgenommen. Die Umleitungsstrecke (Flurstück Nr.: 72) war mit Schotter ausgebaut. Sie wurde ebenfalls durch das stark abfließende Wasser beschädigt und ausgewaschen. Im Zuge dieser Maßnahme wurde die Umleitungsstrecke neu aufgeschottert (Mineralgemisch 0/45) und bleibt somit als unversiegelte Fläche erhalten.

Die Baumaßnahme wurde bereits seit Juli 2013 durchgeführt.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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