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05.08.2014 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 an Brücken in Dahlen

Die Stadt Dahlen hat zwei Förderbescheide in Höhe von insgesamt rund 227.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Ersatzneubauten der Brücke an der Graumühle und der Brücke an den Dahlewiesen zur Verfügung gestellt.

 

Durch das Hochwasser der Dahle wurde die Brücke an der Graumühle stark beschädigt. Der zu hohe Wasserstand und die extreme Fließgeschwindigkeit haben die Steine und Fugen an den Innenseiten und dem Brückenfuß ausgespült. Weiterhin kam es zu starken Rissbildungen und zu Unterspülung der Widerlager. Aufgrund der Schäden durch das Hochwasser 2013 wurde die Nutzung des Bauwerks für den öffentlichen Verkehr eingeschränkt. Das Bauwerk soll einschließlich der Rampenbereiche angemessen und nachhaltig baulich wieder hergestellt werden, dafür erhält die Stadt Dahlen einen Zuwendungsbescheid über rund 115.000 Euro. Die Durchführung der Baumaßnahme ist im Zeitraum von Juli bis Dezember 2014 vorgesehen.

 

Auch die Steinbogenbrücke an den Dahlewiesen wurde durch das Hochwasser der Dahle stark beschädigt. Hier wurden die Fugen des inneren und äußeren Bogens fast vollständig ausgespült. Zum Teil wurden auch Steine des äußeren Bogens und der Innenseiten weggespült. Aufgrund der Schäden durch das Hochwasser 2013 wurde auch dieses Bauwerk für den öffentlichen Verkehr gesperrt. Das Bauwerk soll einschließlich der Rampenbereiche angemessen und nachhaltig baulich wiederhergestellt werden, dafür erhält die Stadt Dahlen einen Zuwendungsbescheid über rund 112.000 Euro. Die Durchführung auch dieser Maßnahme ist im Zeitraum von Juli bis Dezember 2014 vorgesehen.

 

Die Städte und Gemeinden erhalten bis zu 100 Prozent der Schäden an kommunalen Verkehrswegen ersetzt, die das Hochwasser 2013 verursacht hatte. Sie können Gelder für den Wiederaufbau der Infrastruktur noch bis 30. Juni 2015 beantragen. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für alle bestätigten Maßnahmen aus den jeweiligen Wiederaufbauplänen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Gemeinden und Landkreisen, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt und dann im Nachgang bis Mitte 2015 ein entsprechender Förderantrag gestellt werden kann.

 

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Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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