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25.04.2014 - Bund und Freistaat fördern mehrere Schadensbeseitigungen nach Hochwasser 2013 in Mülsen

Die Gemeinde Mülsen hat zwei Förderbescheide über insgesamt rund 252.221 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Instandsetzung der Straße "Ortmannsdorfer Steig" und den Ersatzneubau der Brücke Wichergärten und eines Durchlasses am Bad zur Verfügung gestellt.

Durch das Hochwasser 2013 wurde der vorhandene Kanal auf dem Grundstück Ortmannsdorfer Steig 25 in 08132 Mülsen zerstört. Es erfolgte förderunschädlich bereits im Herbst 2013 eine Neuverlegung des Regenwasserkanals in der Straße auf der Höhe des Ortmannsdorfer Steig 25 und die Erstellung einer neuen Einbindung in den Bach. Es wurden 25 Meter Betonrohr verlegt und zwei Schachtbauwerke neu gesetzt. Zudem wurde ein Einlaufbauwerk mit neuer Öffnung in der Bachmauer hergestellt. Über dem neuen Regenwasserkanal erfolgte die Wiederherstellung des Oberbaus der aufgegrabenen Verkehrsfläche mit einer Frostschutzschicht, einer bituminösen Tragschicht und einer Asphaltdeckschicht.

Die Brücke Wichergärten und der Durchlass am Bad wurden ebenfalls durch das Hochwasser 2013 zerstört. Die Widerlager der beiden Bauwerke sind zu zweidrittel so ausgebrochen und hinterspült, dass die Standsicherheit und die Tragfähigkeit der beiden Bauwerke nicht mehr gegeben ist. Die Brücke Wichergärten wird im Ersatzneubau an gleicher Stelle als Trogbauwerk mit aufgelagerter Fahrbahnplatte errichtet. Das Lichtraumprofil wird auf eine lichte Weite von 5,5 Meter aufgeweitet. Es ergibt sich ein Trapezprofil (Berme und Böschung) im Abschlussprofil, ähnlich dem unterstrom natürlichen Gewässerbett. Die Fahrbahnbreite im Bereich des Bauwerkes beträgt 3,5 Meter und die Breite zwischen den Geländern 4,5 Meter. Der Durchlass am Bad wird durch eine Brücke im Ersatzneubau an gleicher Stelle als Trogbauwerk mit aufgelagerter Fahrbahnplatte ersetzt (Trog und Platte mehrteilig als Betonfertigteile). Da der Weg zum Bad nicht befestigt und damit nicht geeignet für Baufahrzeuge ist, beinhaltet die Baustelleneinrichtung die Herstellung einer Baustraße, die nach Beendigung der Bauarbeiten zurückgebaut werden soll. Diese Baumaßnahme soll zwischen Mai und Oktober dieses Jahres durchgeführt werden. 

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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