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25.06.2013 - Freistaat fördert Wiederherstellung der hochwassergeschädigten Stützmauer an der Uferstraße in Görlitz

Die Stadt Görlitz hat heute einen Förderbescheid über knapp 420.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht dem Höchstfördersatz von 90 Prozent. Die Mittel stehen für die Wiederherstellung der Stützmauer an der Uferstraße zur Verfügung. Für die Beseitigung der Schäden des Augusthochwassers 2010 hatte der Freistaat Sachsen ein Sonderprogramm aufgelegt. Aus diesem Sonderprogramm zur Wiederherstellung der kommunalen Infrastruktur in Gebieten, die durch das Hochwasser geschädigt worden sind, fördert das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr auch diese Maßnahme in Görlitz.

Das Görlitzer Neiße-Ufer ist entlang der Uferstraße auf einer Länge von circa 160 Meter mit einer Natursteinmauer befestigt. Diese Ufermauer ist durch die Hochwasserereignisse im August 2010 stark beschädigt worden. Die Wandkonstruktion wurde auf großer Länge unterspült und das Mauerwerk teilweise zerstört, Teilbereiche der Wand sind bereits eingestürzt. Die Ufermauer ist aufgrund der erkennbaren Schäden insgesamt in einem ungenügenden Bauzustand. Eine ausreichende Standsicherheit ist nicht mehr gegeben, sodass der entlang der Ufermauer verlaufende Gehweg der Uferpromenade bereits für Fußgänger gesperrt werden musste.

Ein Großteil der Wand muss vollständig abgebrochen und neu errichtet werden. Die Gründung des Wandfußes wird auf einer neu herzustellenden Spundwand komplett erneuert. Den neuen Wandfuß selbst bildet ein Stahlbetonbalken, welcher auf die Spundwand auf betoniert wird. Das vorhandene Stahlgeländer wird für die Bauzeit demontiert und
nach Fertigstellung der Ufermauer wieder aufgesetzt. Aufgrund der Lage im Bereich der historischen Altstadt von Görlitz soll die ursprüngliche Form und Gestaltung der Uferwand beibehalten werden. Ebenso wird zur Wiederherstellung und Reparatur des Mauerwerkes, sofern dies möglich ist, Bestandsmaterial wiederverwendet.

Die umfangreiche und tiefgründige Wiederherstellung der Stützmauer soll künftigen Unterspülungen durch Hochwasserereignisse entgegen wirken und so eine dauerhaft standsichere Uferbefestigung gewährleisten. Das Vorhaben wurde noch nicht begonnen, die Bauzeit ist bis Herbst 2014 geplant.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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