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04.09.2014 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Pirna

Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge hat einen Förderbescheid über rund 142.600 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Instandsetzung eines Teils der Kreisstraße K 8772 zwischen Pirna und Kleinsedlitz zur Verfügung gestellt.

Im Zusammenhang mit dem Hochwasserereignis 2013 wurden Straßenrandbereiche und Bankette eines Teilabschnitts der Kreisstraße K 8772 von Ortsdurchfahrt Grenze Pirna in Richtung Kleinsedlitz durch wild abfließendes Wasser stark ausgespült und beschädigt. Die Überschwemmung führte zu
Aufbrüchen, Setzungen und Rissen in der Fahrbahn sowie Abbrüchen in den Fahrbahnrandbereichen. Gleichzeitig wurden die straßenbegleitenden Entwässerungsgräben und -mulden und ein Durchlass beschädigt. Zur Schadensbeseitigung und Wiederherstellung der Verkehrssicherheit wird die Straße ohne wesentliche Veränderungen im Bestand instand gesetzt. Die neue bituminöse Befestigung der Fahrbahn erfolgt als Decklagenerneuerung im Hocheinbau mit Asphalttrag- und Asphaltdeckschicht auf der vorhandenen Befestigung. Das vorhandene Entwässerungssystem mit beidseitig angeordneten Straßengräben wird wieder hergestellt. Die beschädigten Entwässerungsgräben und -mulden werden neu profiliert, der zerstörte Durchlass wird erneuert.

Die Städte und Gemeinden erhalten bis zu 100 Prozent der Schäden an kommunalen Verkehrswegen ersetzt, die das Hochwasser 2013 verursacht hatte. Sie können Gelder für den Wiederaufbau der Infrastruktur noch bis 30. Juni 2015 beantragen. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für alle bestätigten Maßnahmen aus den jeweiligen Wiederaufbauplänen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Gemeinden und Landkreisen, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt und dann im Nachgang bis Mitte 2015 ein entsprechender Förderantrag gestellt werden kann.  

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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