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20.08.2014 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Thallwitz

Die Gemeinde Thallwitz hat einen Förderbescheid über rund 84.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Sanierung von Straßen in der Ortslage Kollau zur Verfügung gestellt.

Durch das Muldehochwasser im Juni 2013 wurde die gesamte Ortslage Kollau der Gemeinde Thallwitz überflutet. Infolgedessen kam es zu Zerstörungen und Beschädigungen in den Bereichen der Bankette, Randstreifen, Betonpflasterflächen und Feldzufahrten. Im Bereich der Fahrbahn der kommunalen Straße kam es außerdem zu Beschädigungen des Asphaltoberbaus. Die Wiederherstellung der Verkehrsflächen umfasst unter anderem die Erneuerung der Asphaltdeckschicht auf ca. 2.400 QUadratmeter, den Wiederaufbau des abgespülten Banketts sowie des Randstreifens aus Rollkies, die Beseitigung von Setzungsschäden an den Betonpflasterflächen und die Instandsetzung der zerstörten Feldzufahrt am Ortseingang. Die Ausführung der Baumaßnahme ist für den Zeitraum von Juli bis August 2014 geplant.

Die Städte und Gemeinden erhalten bis zu 100 Prozent der Schäden an kommunalen Verkehrswegen ersetzt, die das Hochwasser 2013 verursacht hatte. Sie können Gelder für den Wiederaufbau der Infrastruktur noch bis 30. Juni 2015 beantragen. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für alle bestätigten Maßnahmen aus den jeweiligen Wiederaufbauplänen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Gemeinden und Landkreisen, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt und dann im Nachgang bis Mitte 2015 ein entsprechender Förderantrag gestellt werden kann. 

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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