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09.05.2014 - Lockerungssprengungen für Ortsumgehung Wermsdorf erfolgreich angelaufen

Am gestrigen Donnerstag, den 8. Mai 2014 wurden im Zuge des zweiten Bauabschnitts der Staatsstraße S 38 die ersten Lockerungssprengungen an der Ortsumgehung Wermsdorf durchgeführt. Der erfolgreiche Verlauf der gestrigen ersten Sprengung war wichtig für die Planungen der weiteren Sprengarbeiten. Wie angekündigt, hat der beauftragte Sprengmeister gestern gegen 17 Uhr die erste Sprengung erfolgreich durchgeführt, um das vorgefundene, nichtkluftige Porphyrgestein zu lockern. Damit konnten rund 1.800 Kubikmeter für das Beräumen vorbereitet werden. Die Bohrlochtiefe betrug jeweils etwa 2 Meter, die Abstände der Bohrpunkte variierte zwischen ca. 1 und 1,50 Meter.

Die Auswirkungen blieben erwartungsgemäß gering, insbesondere Erschütterungen waren an den Schwingungsmessgeräten nur weit unter den zulässigen Werten feststellbar. Auch Staub, Steinflug und Lärm waren nur sehr begrenzt wahrnehmbar und stellten außerhalb des freizuhaltenden Sicherheitsbereiches keine Gefährdung dar. Die Sprengung wurde von zahlreichen Fachgutachtern begleitet und ausgewertet. Ein Video der Sprengung ist beigefügt.

Heute kann aus technologischen Gründen keine neue Sprengung erfolgen. In den nächsten Wochen werden in der Regel weitere Sprengungen arbeitstäglich maximal je einmal pro Tag zwischen 17 und 19 Uhr durchgeführt. Der nächste Arbeitstag beginnt dann jeweils wieder mit der Beräumung der zuvor gelockerten Massen und dem Bohren der Sprenglöcher und Vorbereiten für den nächsten Abschnitt. Diese Arbeiten sind für die Herstellung des Einschnittes der Ortsumgehung zwingend erforderlich. Zudem wurde damit eine Technologie gewählt, die hinsichtlich Lärm und Dauer die beste Variante darstellt.

Wie bereits berichtet wurden im Zuge der Erdarbeiten für die Herstellung des Straßeneinschnittes der Staatsstraße S 38 im Bereich zwischen Reckwitzer Straße und Küchenweg im Untergrund Felsformationen angetroffen, die sich nur mittels Lockerungssprengungen lösen und abbauen lassen. Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr hatte in einer Anwohnerversammlung am 16. April 2014 die Bürger bereits über die Vorarbeiten, Ausführung und das Sicherheitskonzept bei derartigen Lockerungssprengungen informiert.

Im Zusammenhang mit den Sprengarbeiten wird ein Sicherheitsbereich um den Sprengbereich festgelegt. Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr appelliert an alle Bürger, diesen Sicherheitsbereich sowie den abgesperrten Baustellenbereich auch in den kommenden Wochen nicht zu betreten.

 

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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