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10.04.2014 - Bund und Freistaat fördern weitere Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Striegistal

Die Gemeinde Striegistal hat einen weiteren Förderbescheid über nun rund 62.900 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Sanierung der Zufahrt "Zur Wassermühle" zur Verfügung gestellt.

Durch das Hochwasser 2013 kam es auf der Straße zur Wiesenmühle durch wild abfließendes Oberflächenwasser aus dem Einzugsbereich der Großen Striegis zu Fahrbahnschäden, Böschungswegspülungen und Bankettabtrag. Die Fahrbahnoberfläche und der Untergrund wurden massiv beschädigt. Die bituminöse Fahrbahnoberfläche wurde teilweise unter- oder weggespült. Der Schadensbereich umfasste eine Ausbaulänge der Straße von circa 200. Im Rahmen der Sanierungsarbeiten erfolgte der Bankettneubau mit Kleinpflaster als Anschluss zur Straßenbefestigung und die Herstellung der Böschung auf einer Länge von circa 50 Meter mit Steinsatz auf doppelreihigen Pilotsteinen und Blockfundament. Die Entwässerung erfolgt über die Längs-und Querneigung und Bankett der Straße. Weiterhin wurde der Schaden an der Straßenbeleuchtung behoben, welcher durch Unterspülung der Mastfundamente hervorgerufen wurde.

Die Städte und Gemeinden erhalten bis zu 100 Prozent der Schäden an kommunalen Verkehrswegen ersetzt, die das Hochwasser 2013 verursacht hatte. Sie können Gelder für den Wiederaufbau der Infrastruktur noch bis 30. Juni 2015 beantragen. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für alle bestätigten Maßnahmen aus den jeweiligen Wiederaufbauplänen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Gemeinden und Landkreisen, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt und dann im Nachgang bis Mitte 2015 ein entsprechender Förderantrag gestellt werden kann.  

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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