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04.09.2014 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Groitzsch

Die Stadt Groitzsch hat einen Förderbescheid über rund 117.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Wiederherstellung der Ortsstraße „Kaltes Wasser“ zur Verfügung gestellt.

Durch unkontrolliert abfließendes Wasser ist es zu Schäden an der Ortsstraße „Kaltes Wasser“ gekommen. Die ungebundene Tragschicht des Weges zeigt sich insbesondere in zahlreichen Aufbrüchen und Ausspülungen. Um eine sichere Nutzung des Weges auch durch Kraftfahrzeuge wieder herzustellen, soll dieser grundhaft ausgebaut und befestigte Fahrspuren angelegt werden. Die Durchführung der Maßnahme ist für den Zeitraum von September bis Dezember 2014 geplant.

Die Städte und Gemeinden erhalten bis zu 100 Prozent der Schäden an kommunalen Verkehrswegen ersetzt, die das Hochwasser 2013 verursacht hatte. Sie können Gelder für den Wiederaufbau der Infrastruktur noch bis 30. Juni 2015 beantragen. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für alle bestätigten Maßnahmen aus den jeweiligen Wiederaufbauplänen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Gemeinden und Landkreisen, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt und dann im Nachgang bis Mitte 2015 ein entsprechender Förderantrag gestellt werden kann.  

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Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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