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19.05.2014 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in St. Egidien

Die Gemeinde St. Egidien hat heute einen Förderbescheid über rund 88.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Sanierung der Widerlage der Rathausbrückezur Verfügung gestellt.

 

Die Fußgängerbrücke überspannt den Lungwitzbach von Nord nach Süd und verbindet die Lungwitzer Straße und die Glauchauer Straße. Durch das wild fließende Wasser wurde die Fugen des Widerlagers der Fußgängerbrücke nahezu vollständig ausgespült. Die Granitsteine lösen sich aus dem Verband. Dahinterliegendes aufgefülltes Material (Beton) hat seine Festigkeit vollständig verloren. Die abgerissenen seitlichen Auflagerwangen beider Auflager kippen zum Teil zur Seite ab. Sobald das dahinterliegende Material abrutscht, bricht die Brücke infolge Lagerversagens ab. Der Oberbau besteht aus Stahlträgern. Quer über die Träger liegen Holzbohlen als Laufbelag. Für die geplante Instandsetzung der Auflager wird der Oberbau mit einem Gewicht von 5,6 Tonnen weggehoben. Die vorhandenen Brückenwiderlager werden abgebrochen. Es werden Betonfertigteile eingebaut und ausbetoniert. Die Flügelmauern werden mit Betonfertigteilwinkeln neu hergestellt und im Anschluss daran wieder hinterfüllt. Der Oberbau wird exakt und ohne Veränderung nach Beendigung der Arbeiten an den Widerlagern wieder eingebaut. Der Oberbau erhält Korrosionsschutz, nichttragende Verschleißteile werden ausgewechselt. Konstruktiv wird die Auflagersituation verbessert. Der Brückenoberbau erhält ein Gleitlager und eine Kippsicherung. Die Auflagebank aus Stahlbeton erhält eine Bewehrung aus Betonstahl. Die Böschung wird im Widerlagerbereich mit Steinsatz aus vorhandenem Wasserbaupflaster belegt. Das vorhandene Granitpflaster wird wieder eingebaut.

 

Die Arbeiten sollen derzeit abgeschlossen werden bzw. bereits abgeschlossen sein.

 

Die Städte und Gemeinden erhalten bis zu 100 Prozent der Schäden an kommunalen Verkehrswegen ersetzt, die das Hochwasser 2013 verursacht hatte. Sie können Gelder für den Wiederaufbau der Infrastruktur noch bis 30. Juni 2015 beantragen. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für alle bestätigten Maßnahmen aus den jeweiligen Wiederaufbauplänen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Gemeinden und Landkreisen, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt und dann im Nachgang bis Mitte 2015 ein entsprechender Förderantrag gestellt werden kann. 

 

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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