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29.07.2014 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Goppeln

Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge hat einen Förderbescheid über rund 84.040 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Schadensbeseitigung am Radweg in Goppeln zur Verfügung gestellt.

Durch das Hochwasser im Juni 2013 wurden die Einschnittsböschung an der K 9119 bei Goppeln im Bereich der Kreuzung mit der S 191 stark beschädigt und teilweise zerstört. Das zuströmende Wasser verursachte einen Hangrutsch und der Radweg sowie Teile der Fahrbahn wurden durch Schlammmassen verschüttet. Um die Befahrbarkeit wiederherzustellen und die Passierbarkeit durch Fußgänger zu gewährleisten, wurde durch das in der Nähe an der S 191 tätige Bauunternehmen GP Verkehrswegebau GmbH bereits am 08.06.2013 eine Notberäumung der Schlammmassen und die Reinigung der Gehwege durchgeführt.

Die abgerutschte Böschung wurde dann förderunschädlich bereits im Herbst 2013 abgetragen, profiliert und lagenweise mit bindigem Boden und durchsetzt mit Steinen wieder aufgebaut. Ein Teil der Böschung wurde durch eine Sickerpackung aus Steinen besonders gesichert. Um erneute Schäden durch reißendes Wasser zu verhindern, musste an der Böschungsoberkante ein Auffanggraben angelegt werden, mit dem das Wasser zu einer Raubettmulde geleitet wird, über die es kontrolliert abfließen kann. Zur Ableitung des Wassers wurden ein Einlaufschacht am Böschungsfuß sowie eine Rohrverbindung durch den Radweg zum vorhandenen Straßenentwässerungskanal hergestellt.

Die Städte und Gemeinden erhalten bis zu 100 Prozent der Schäden an kommunalen Verkehrswegen ersetzt, die das Hochwasser 2013 verursacht hatte. Sie können Gelder für den Wiederaufbau der Infrastruktur noch bis 30. Juni 2015 beantragen. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für alle bestätigten Maßnahmen aus den jeweiligen Wiederaufbauplänen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Gemeinden und Landkreisen, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt und dann im Nachgang bis Mitte 2015 ein entsprechender Förderantrag gestellt werden kann.

 

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Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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