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18.11.2013 - Heinrich-Zille-Stadt Radeburg erhält touristische Unterrichtungstafel an der A 13

Die Stadt Radeburg erhält eine touristische Unterrichtungstafel. An der A 13 weist künftig Fahrtrichtung Dresden zwischen den Anschlussstellen Thiendorf und Radeburg eine der charakteristischen braunen Tafeln auf einen lohnenden Abstecher hin. Das sächsische Verkehrsministerium hat einem entsprechenden Antrag der Stadtverwaltung Radeburg zugestimmt.

„Radeburg hat viele interessante Orte, an denen das Wirken und das Werk Heinrich Zilles bewundert werden können“, so Sachsens Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Sven Morlok (FDP). „Mit der neuen Hinweistafel an der Autobahn wollen wir Reisende und Besucher anregen, sich für einen Abstecher in die Heinrich-Zille-Stadt Radeburg zu entscheiden.“

Heinrich Zille wurde 1958 in Radeburg in einem Hintergebäude des heutigen Hauses Markt 11 geboren, an dem eine Gedenktafel an ihn erinnert. Noch im selben Jahr brannte die gesamte nördliche Marktseite ab und die Zilles zogen in das damalige Gasthaus "Stadt Leipzig", heute Heinrich-Zille-Str. 1, um. Hier lebte Heinrich Zille bis zu seinem dritten Lebensjahr, bevor die Familie zunächst nach Potschappel und später nach Berlin umzog. Nach Heinrich Zille sind neben der Straße auch die Mittelschule und die städtischen Parkanlagen benannt. Das städtische Heimatmuseum zeigt eine Dauerausstellung und im Stadtpark sowie an der Zilleschule gibt es ein Denkmal des als Berliner Milieu-Malers bekannten Radeburger Sohnes. Der 55 Kilometer lange Zilleradweg verbindet Radeburg mit dem Elberadweg.

Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr hat heute die verkehrsrechtliche Anordnung zur Aufstellung der touristischen Unterrichtungstafel erteilt. Im nächsten Schritt ist die Stadtverwaltung Radeburg als Antragsteller gefragt: Die Aufstellung kann vorgenommen werden, sobald das Schild gefertigt ist.

Die Unterrichtungstafel finden Sie in der Anlage.

Hintergrund:
Im Freistaat Sachsen dürfen an Autobahnen zwischen zwei Anschlussstellen insgesamt bis zu vier touristische Hinweistafeln und damit doppelt so viele wie nach Bundesrecht allgemein vorgesehen aufgestellt werden. Eine entsprechende Verwaltungsvorschrift hatte der sächsische Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Sven Morlok (FDP) 2011 erlassen.
Für touristische Unterrichtungstafeln an Autobahnen (StVO Zeichen 386.3) gilt in Ergänzung der Bundesrichtlinien für die touristische Beschilderung (RtB) im Freistaat Sachsen Folgendes:
a) Touristische Unterrichtungstafeln dienen als Hinweis auf touristisch bedeutsame Ziele.
b) Vor Anschlussstellen dürfen bis zu vier touristische Unterrichtungstafeln stehen, wenn es die örtlichen und verkehrlichen Verhältnisse zulassen.
c) Zwischen den einzelnen Unterrichtungstafeln soll ein Mindestabstand von 250 Meter eingehalten werden.
d) Unterrichtungstafeln nach den oben genannten Maßgaben sind auch an autobahnähnlich ausgebauten Bundesstraßen möglich. Dies betrifft Straßen mit je zwei Fahrstreifen für eine Richtung, die durch Mittelstreifen oder sonstige bauliche Einrichtungen getrennt sind. Voraussetzung ist, dass es sich um einen längeren Streckenabschnitt (ab ca. 10 Kilometer) außerhalb geschlossener Ortschaften handelt.
Die Kosten der Schilder tragen die Antragsteller.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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