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29.10.2018 - Umbau eines Pappel-Ahorn-Waldes in Leipzig als Ausgleichsmaßnahme für den Ausbau der A 14, 5. Bauabschnitt von den Anschlussstellen Leipzig-Messegelände bis Leipzig-Ost

Die A 14 wurde von August 2009 bis Juli 2012 im 5. Abschnitt zwischen der Anschlussstelle Leipzig-Messegelände und Leipzig-Ost sechsstreifig ausgebaut. Die Baumaßnahme war mit Eingriffen in Natur und Landschaft verbunden und muss durch eine naturnahe Aufwertung bestehender Flächen ausgeglichen werden. Dafür wurden mehrere Kompensationsmaßnahmen vorgesehen, die zum großen Teil an der Stecke, in der Partheaue und am Lösegraben umgesetzt wurden. Nun erfolgt noch der Umbau eines Pappel-Ahorn-Waldes.

 

Die Maßnahmenfläche befindet sich zwischen der Wodanstraße und der A 14 und erstreckt sich etwa von der Cleudner Straße bis zur Zufahrt zum Technischen Hilfswerk. Ziel dieser Ausgleichsmaßnahme ist die Entwicklung eines naturnahen und standortgerechten Trauben-Eichen-Hainbuchen-Waldes sowie die Verbesserung der naturräumlichen Ausstattung durch Anlage eines naturnah ausgebildeten Waldrandes.

 

Die Etablierung der naturnahen Waldgesellschaft wird nach Abstimmung mit der Stadt Leipzig überwiegend durch Fällung der starkwüchsigen Ahorne und Pappeln und der Anpflanzung von gebietsheimischen Traubeneichen, von Hainbuchen und von Wildobst sowie von verschiedenen heimischen Sträuchern im Waldrandbereich erfolgen. Die Fällung der Bestandsgehölze ist aufgrund der Konkurrenzstärke des bestehenden Ahorn- und Pappelbewuchses und der durch gezielte Pflanzung der gewünschten Baumarten in kleinere Lücken vorherrschenden Beschattung aus der Erfahrung des Stadtforstes notwendig. Die Aufforstung erfolgt mit entsprechenden Arten forstlich gesicherter Herkunft. Der Aufwuchs der Traubeneiche gelingt nur, wenn die kleinen Bäume viel Licht bekommen. Die Anpflanzungsflächen müssen jeweils mindestens 0,5 Hektar groß sein.

 

An der Südgrenze der Fläche (im Anschluss an die vorhandene Bebauung der Wodanstraße) verbleibt vorerst ein 15 Meter breiter Streifen der Bestandsgehölze, der zur Aufforstungsfläche hin über die nächsten Jahre kontinuierlich ausgelichtet wird bis die Aufforstung eine hinreichende Größe entwickelt hat.

 

Seit dem 8. Oktober laufen auf der rund 3 Hektar großen Fläche die pflanzvorbereitenden Arbeiten verbunden mit Fällungen und Rodungen der Baumstubben. Die Pflanzung der Bäume und der Waldstrauch- und Wildobstarten für den Waldsaum soll bis Ende November 2018 abgeschlossen sein. Daran schließt sich die Fertigstellungs- und Entwicklungspflege für 5 Jahre an. Die Fläche muss für diese Zeit zum Schutz vor Wildverbiss mit einem Wildschutzzaun eingezäunt werden.

 

Die Kosten für den Waldumbau betragen rund 180.000 Euro und werden von der Bundesrepublik Deutschland getragen.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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