1. Navigation
  2. Inhalt
  3. Herausgeber
Inhalt

29.10.2018 - Touristische Unterrichtungstafeln für Sächsisches Obstland

Das Sächsische Obstland erhält zwei touristische Unterrichtungstafeln. An der A 14 in Fahrtrichtung Dresden zwischen den Anschlussstellen Grimma und Mutzschen sowie in Fahrtrichtung Magdeburg zwischen den Anschlussstellen Döbeln-Nord und Leisnig weist zukünftig jeweils eine der charakteristischen braunen Tafeln auf einen lohnenden Abstecher hin.

 

Die Anbauflächen des sächsischen Obstlandes befinden sich zwischen Grimma, Döbeln und Oschatz. Mit den weitläufig angelegten Obstplantagen ist es das größte zusammenhängende Obstanbaugebiet in Sachsen. Auf rund 1300 Hektar Anbaufläche werden jährlich mehr als 40.000 Tonnen Obst erzeugt, die dann neben dem reinen Obstverkauf zu Sachsenobst-Fruchtsäften und -Nektare sowie zu Sachsenobst-Obstweinen verarbeitet werden. Neben den klassischen Äpfeln, die mit rund 85 Prozent den Schwerpunkt der Obsterzeugung ausmachen, werden im Obstland Sachsen auch Birnen, Süß- und Sauerkirschen, weiße, rote und schwarze Johannisbeeren, Himbeeren, Erdbeeren und Pflaumen und seit etwa 12 Jahren auch Haselnüsse angebaut.

 

„Die Sortenvielfalt des angebauten Obstes sowie deren vielfältige Verarbeitungsvarianten sind beeindruckend,“ so Doris Drescher, Präsidentin des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr. „Das Sächsische Obstland im sächsischen Burgen- und Heideland zieht jedes Jahr zahlreiche Besucher aus nah und fern an. Ein Besuch im Obstland ist nicht nur im Sommer oder Herbst, wenn die Bäume ihre Früchte tragen lohnenswert, sondern auch im Winter und Frühjahr, wenn die Plantagen mit Schnee bedeckt oder in voller Blüte stehen. Auch die vielen Veranstaltungen, die Verkostungsaktionen in den Plantagen und die Betriebsbesichtigungen in Obstkeltereien und -brennereien sowie in Obstlagerhäusern, Sortier- und Verpackungsstationen sind einen Besuch wert. Die neuen Unterrichtungstafeln an der Autobahn sollen vorbeifahrende Touristen dazu einladen, sich selbst ein Bild vom Sächsischen Obstland zu machen.“

 

Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr hat heute die verkehrsrechtliche Anordnung zur Aufstellung der touristischen Unterrichtungstafel erteilt. Im nächsten Schritt ist die Obstland Dürrweitzschen AG als Antragsteller gefragt: Die Aufstellung kann vorgenommen werden, sobald die Schilder gefertigt sind.

 

 

 

Hintergrund:

 

Im Freistaat Sachsen dürfen an Autobahnen zwischen zwei Anschlussstellen insgesamt bis zu vier touristische Hinweistafeln (je Richtung zwei) und damit doppelt so viele wie nach Bundesrecht allgemein vorgesehen aufgestellt werden. Für touristische Unterrichtungstafeln an Autobahnen (StVO Zeichen 386.3) gilt in Ergänzung der Bundesrichtlinien für die touristische Beschilderung (RtB) im Freistaat Sachsen Folgendes:

a) Touristische Unterrichtungstafeln dienen als Hinweis auf touristisch bedeutsame Ziele.

b) Vor Anschlussstellen dürfen bis zu vier touristische Unterrichtungstafeln stehen, wenn es die örtlichen und verkehrlichen Verhältnisse zulassen.

c) Zwischen den einzelnen Unterrichtungstafeln soll ein Mindestabstand von 250 Meter eingehalten werden.

d) Unterrichtungstafeln nach den oben genannten Maßgaben sind auch an autobahnähnlich ausgebauten Bundesstraßen möglich. Dies betrifft Straßen mit je zwei Fahrstreifen für eine Richtung, die durch Mittelstreifen oder sonstige bauliche Einrichtungen getrennt sind. Voraussetzung ist, dass es sich um einen längeren Streckenabschnitt (ab ca. 10 Kilometer) außerhalb geschlossener Ortschaften handelt.

Die Kosten der Schilder tragen die Antragsteller.

Marginalspalte

Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

  • SymbolPostanschrift:
    Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Stauffenbergallee 24
    01099 Dresden
  • SymbolTelefon:
    (+49) (0351) 81 39 19 20
  • SymbolTelefax:
    (+49) (0351) 81 39 10 99
  • Symbolpresse@lasuv.sachsen.de
© Landesamt für Straßenbau und Verkehr