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05.07.2018 - B 6 bei Wurzen: Unfallschwerpunkt Birkenhofkreuzung wird zum Kreisverkehr umgebaut

Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr wird ab Montag, den 9. Juli 2018 mit der Fahrbahnerneuerung und den baubegleitenden archäologischen Grabungen im Bereich des neu herzustellenden Kreisverkehrs der B 6 mit der K 8313 bei Birkenhof beginnen.

Mit der Realisierung des Kreisverkehrs wird der Unfallschwerpunkt Birkenhofkreuzung beseitigt. Die Gesamtbauleistungen werden in zwei Teilabschnitten ausgeführt.

 

Begonnen wird dabei im ersten Teilabschnitt ab der Anbindung ALBA GmbH in Richtung Kühren. Hier wird auf rund 800 Metern Baulänge eine Fahrbahnerneuerung im Bestand erfolgen. Im Wesentlichen werden dabei die Asphaltschichten erneuert und die Fahrbahnränder stabilisiert. Zeitgleich sind die archäologischen Begleitgrabungen im Baubereich des neuen Kreisverkehrs vorgesehen.

 

Die Fahrbahnerneuerung der B 6 wird unter Vollsperrung der Bundesstraße ausgeführt. Die großräumige Umleitung erfolgt dabei ab dem 9. Juli über die ausgeschilderten Umleitungstrecken in Richtung Wurzen von der B 6 über K 8317 - K 8316 - Falkenhain - S 23 nach Wurzen B 6 und in Richtung Kühren von der B 6 Wurzen über K 8319 - Burkartshain -  K 8319 - S 42 nach Kühren B 6. Die Zufahrt zur Firma ALBA GmbH wird über eine Behelfsfahrbahn aus Richtung Wurzen kommend gewährleistet.

 

Es ist vorgesehen die Arbeiten zur Fahrbahnerneuerung und die archäologischen Begleitgrabungen bis Ende August 2018 fertigzustellen.

 

Nach Abschluss der archäologischen Grabungen und Freigabe dieser Flächen durch das Landesamt für Archäologie beginnen die Straßenbauarbeiten im zweiten Teilabschnitt. Hier erfolgt 40 Meter nördlich der derzeit vorhandenen Kreuzung der B 6 mit der K 8313 der Ausbau zu einem Kreisverkehrsplatz. Dieser erhält einen Außendurchmesser von 45 Metern, die B 6 wird beiderseits des Kreisverkehrs auf je rund 400 Metern Länge, die K 8313 nur im für die Anbindung erforderlichen Umfang, angepasst. Nach Fertigstellung der Arbeiten kann die bestehende Fahrbahn der B 6 zurückgebaut und rekultiviert werden.

 

Die Ausführung der Straßenbauleistungen im Kreuzungsbereich erfolgt weitestgehend unter Aufrechterhaltung des Verkehrs auf der B 6. Nach Abschluss der Arbeiten im ersten Teilabschnitt und der Aufhebung der Vollsperrung bleibt im Baubereich lediglich die K 8313 nördlich der B 6 (Richtung Körlitz) voll gesperrt. Der Fahrverkehr der B 6 wird jeweils halbseitig über die im ersten Teilabschnitt zu errichtenden Baubehelfe und Baustraßen am Baustellenbereich des neuen Kreisverkehrs vorbeigeführt. Die Verkehrsführung über die Baustraßen wird dabei mit verkehrsabhängigen Baustellenampeln geregelt.

Die Gesamtbauleistungen sollen bis Ende 2018 abgeschlossen werden.

 

Die Gesamtkosten des Vorhabens belaufen sich auf rund 2 Millionen Euro, welche überwiegend vom Bund als Baulastträger der B 6 finanziert werden. Der Landkreis Leipzig ist aufgrund der zwei Kreisstraßenäste am Kreisverkehr mit rund 220.000 Euro beteiligt. Die förderfähigen Kosten des Landkreises Leipzig werden nach der Richtlinie für die Förderung von Straßen- und Brückenbauvorhaben kommunaler Baulastträger (RL KStB) zu 90 Prozent vom Freistaat Sachsen gefördert.

 

Die Verkehrsteilnehmer und Anwohner werden um Verständnis für die mit der Baudurchführung über einen längeren Zeitraum eintretenden Verkehrsraumeinschränkungen und Erschwernisse gebeten.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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