1. Navigation
  2. Inhalt
  3. Herausgeber
Inhalt

26.04.2018 - Freistaat fördert Beseitigung eines Bahnübergangs in eine Eisenbahnüberführung in Niesky

Die Stadt Niesky erhält einen Fördermittelbescheid in Höhe von rund 880.000 Euro für die Beseitigung eines Bahnübergangs in eine Eisenbahnüberführung in Niesky. Dies entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. Die Mittel werden vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr für die Verbesserung der kommunalen Infrastruktur zur Verfügung gestellt.

 

Am Bahnübergang 27,5 kreuzt die Herbert-Balzer-Straße die Gleisanlage der Strecke 6207 Horka - Rosslau, als Bestandteil der Gesamtstrecke Knappenrode - Horka - Grenze D/ PL. Zur Erhöhung der Sicherheit und zur Verbesserung der Abwicklung des Verkehr auf den beiden kreuzenden Verkehrswegen wird eine Beseitigung des vorhandenen Bahnüberganges und der Ersatz durch eine Eisenbahnüberführung gefordert.

 

Die im Bahnübergangsbereich rund 6 Meter breite Straße ist bituminös befestigt. Es sind zur Zeit keine Fuß- oder Fuß-/ Radwege in diesem Bereich vorhanden. Bahnlinks und bahnrechts befinden sich Beleuchtungen, Entwässerungsanlagen sind nicht vorhanden.

 

Die geplante Eisenbahnüberführung über die Herbert-Balzer-Straße wird als Eisenbahnüberführung im Zuge der DB AG Strecke 6207 Knappenrode – Horka - Grenze D/PL über den Straßenquerschnitt mit separatem Geh- und Radweg ausgeführt. Zur Erreichung der notwendigen lichten Durchfahrtshöhe unter der geplanten Eisenbahnüberführung ist eine deutliche Absenkung der Straße erforderlich. Dies erfolgt durch jeweils rund 40 Meter lange Rampen mit 9 bzw. 8 Prozent Längsneigung. Im unmittelbaren Bereich der Eisenbahnüberführung wird die Straße ohne Längsneigung ausgebildet. Die Eisenbahnüberführung wird als geschlossener, flach gegründeter Stahlbetonrahmen in Ortbetonbauweise errichtet. Die anschließenden Trogbauwerke werden ebenfalls in Ortbeton errichtet. Durch das Bauwerk wird ein integrierter einseitiger Gehweg geführt. Für die Bauwerksgestaltung sind die erforderlichen Abmessungen im Bereich der Eisenbahnüberführung maßgebend. Es sind hierfür die Einhaltung einer lichten Höhe von 3,50 Metern zuzüglich einer Sicherheit von 20 Zentimetern, insgesamt also 3,70 Metern Höhe für den Straßenquerschnitt zu berücksichtigen, weiterhin eine Breite von 5,75 Metern für den Straßenquerschnitt sowie eine Gehwegbreite von 2,30 Metern.

 

Die Arbeiten sollten antragsgemäß bis Ende 2019 abgeschlossen werden. Für aktuelle Informationen zum Bauvorhaben bitten wir um ergänzende Anfrage beim Bauherrn. 

Marginalspalte

Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

  • SymbolPostanschrift:
    Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Stauffenbergallee 24
    01099 Dresden
  • SymbolTelefon:
    (+49) (0351) 81 39 19 20
  • SymbolTelefax:
    (+49) (0351) 81 39 10 99
  • Symbolpresse@lasuv.sachsen.de
© Landesamt für Straßenbau und Verkehr