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25.10.2017 - Unfallhäufungsstelle Dreieck Dresden-Nord: Neue Warnschilder

Das Dreieck Dresden-Nord in Fahrtrichtung Chemnitz ist bereits seit Jahren eine Unfallhäufungsstelle. Es wird immer wieder in der Unfallkommission, die aus Verkehrsbehörde und Straßenbaulastträger sowie der Polizei besteht, beraten. Viele Maßnahmen wurden bereits beschlossen und umgesetzt, so unter anderem die Änderung der Markierung, Geschwindigkeitsbeschränkungen und die Warnung mittels Gefahrenzeichen. Leider steigen die Unfallzahlen dennoch weiter an, nicht zuletzt aufgrund der steigenden Verkehrsbelegung. Allein im Jahr 2016 gab es nach den automatischen Straßenverkehrszählungen im Freistaat Sachsen auf der A 4 Ost einen Zuwachs in der Belegung von 6,8 Prozent.

 

Im Jahr 2016 kam es zu 79 Unfällen, im Jahr 2015 zu 62 Unfällen*. Bei den Unfällen handelt es sich zum größten Teil um Sachschadensunfälle, allerdings waren 2016 auch 4 schwer und 5 leicht verletzte Personen zu beklagen.

 

Die Unfälle sind zum Großteil identisch: Lkw-Führer, die von der A 4 aus Richtung Görlitz kommen, befinden sich nach der Zusammenführung von A 4 und A 13 auf der mittleren Spur und wollen auf die Lastspur wechseln. Dabei übersehen sie die auf der Lastspur fahrenden, meist von der A 13 kommenden Pkw. Je nachdem, wo die Pkw vom Lkw berührt werden, werden sie entweder auf den Standstreifen bzw. den Ausfädelungsstreifen der Anschlussstelle Dresden-Flughafen geschoben oder sie drehen sich nach links und werden über die drei Spuren der A 4 in die Mittelschutzplanke katapultiert. Häufig bleiben sie dann dort auf dem linken Überholfahrstreifen stehen und verursachen Folgeunfälle.

 

Die Unfallkommission hat daher beschlossen, vor diesem besonderen Unfalltypus mit einer Sondertafel zu warnen. Diese Tafel wird heute auf den Autobahnen 4 und 13 kurz vor dem Autobahndreieck aufgestellt.

 

Zusätzlich werden zukünftig mobile Geschwindigkeitsmessungen am Dreieck Dresden-Nord stattfinden, da insbesondere Pkw-Fahrer die Geschwindigkeitsbeschränkungen nicht beachten und somit die Unfallgefahr und -folgen zusätzlich verstärken. Bisher war dies auf Grund der Technik nicht möglich gewesen. Inzwischen ist die Technik weiter fortgeschritten, so dass durch die Polizei am Dreieck Dresden-Nord mit der ersten Anlage gemessen werden kann, die über vier Fahrspuren zuverlässige Ergebnisse bringt.

 

*Zum Vergleich: Keine Unfallhäufungsstellen sind beispielsweise das Autobahnkreuz Chemnitz (A 4 Richtung Aachen 2016: 24 Unfälle) und das Dreieck Dresden West (A 4 Richtung Görlitz 2016: 9 Unfälle).

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Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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