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27.09.2017 - Ersatzneubau der S 8- Brücke über einen Geh-/ Radweg westlich Wolteritz abgeschlossen

Voraussichtlich am kommenden Freitag, den 29. September kann die S 8-Brücke bei Wolteritz wieder komplett dem Verkehr übergeben werden.

 

Die S 8 verläuft von der Landesgrenze Sachsen-Anhalt (L 170) über Schkeuditz, Radefeld, Hayna, Wolteritz und Lemsel bis zum Abzweig der B 184 bei Brodennaundorf. Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr hatte einen Brückenneubau des Bauwerks 2 bei Wolteritz beauftragt. Im Zuge der Baumaßnahme wurde eine rund 200 Meter lange temporäre Umfahrung eingerichtet, um den Verkehr aufrecht zu erhalten.

 

Das Bestandsbauwerk wurde zurück gebaut. Das ehemalige 3-Feld-Bauwerk bestand aus Spannbeton- und Stahlbetonfertigteilen. Das Mittelfeld überspannte den vorhandenen Geh-/Radweg. Unter den Randfeldern befanden sich die mit Beton befestigten Böschungen des Straßendamms. Überbau, Schleppplatten, Stützen und Fundamente wurden zum Teil komplett beseitigt. Die Stützen der Randachsen wurden bis zu einem halben Meter unter der Oberkante der Baugrube abgebrochen. Der Rest der Stützen sowie die zugehörigen Fundamente sind verblieben. Die Böschungsbefestigung wurde ebenfalls komplett beseitigt.

 

Für die im Bestandsbauwerk befindlichen Fledermäuse wurde vor dem Rückbau ein neues Quartier in Form eines Fledermausturmes im Böschungsbereich errichtet. Im Turm wurden von einem Fachbüro Fledermausganzjahresquartiere und Fledermauswinterquartiere angebracht.

 

Das neue Bauwerk wurde als geschlossene Rahmenkonstruktion mit einer lichten Weite von 6,50 Meter, einer Konstruktionshöhe des Überbaus in Höhe von circa 70 Zentimeter und Wanddicken von 80 bzw. 85 Zentimetern ausgeführt. Der Überbau bildet dabei den Rahmenriegel. Die Hauptabmessungen des Bauwerkes betragen insgesamt 30,40 Meter Länge, 11,20 Meter Breite und  9,12 Meter Höhe. Um das Bauwerk zu errichten, wurden 650 Kubikmeter Beton und 100 Tonnen Bewehrung verbaut.

 

Zusätzlich wurden auf rund 300 Metern der Straßenbelag teilweise grundhaft erneuert.

 

Die Gesamtbaukosten betragen rund 1 Million Euro, sie werden durch den Freistaat Sachsen mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes finanziert.

 

Bedanken möchte sich das Landesamt für Straßenbau und Verkehr bei den Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis für die mit der Baudurchführung eingetretenen Umleitungen bzw. Erschwernisse.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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