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29.06.2017 - Bauzeitliche Verkehrsführung für S 83-Ausbau südlich Meißen wird überarbeitet

Die ursprünglich ab dem Spätsommer dieses Jahres geplanten Hauptbauleistungen für den S 83-Ausbau südlich Meißen werden durch das Landesamt für Straßenbau und Verkehr vorerst nicht in Auftrag gegeben.

 

Die Ausführungsplanung hatte ergeben, dass die zunächst vorgesehene Ausführung der Arbeiten unter halbseitiger Sperrung mit nur kurzzeitigen Vollsperrphasen für den Straßenbau und den Bau der Stützwände in dieser Form nicht umsetzbar sein würde. Im betreffenden Abschnitt der Staatsstraße S 83 muss neben der Erneuerung der oben liegenden Stützbauwerke auch der Neubau von unten liegenden Stützbauwerken erfolgen. Darüber hinaus ist ein grundhafter Ausbau der Straße notwendig. Durch die Länge des Baufeldes, die beengten Platzverhältnisse und den wesentlich höheren Bedarf an technologischen Flächen für die Baudurchführung hatte die Ausführungsplanung die Erforderlichkeit einer Bauweise unter Vollsperrung empfohlen. In diese Ausführungsplanungen waren auch bisher gemachte Erfahrungen beim Bau gleichartiger Vorhaben, die Erfahrungen aus der Realisierung der bauvorbereitenden Leistungen im Winter 2016 / 2017 und die gestiegenen Anforderungen an die Arbeitssicherheit eingeflossen.

 

Die Belastung für die gesamte Region durch eine längere Vollsperrung ist allen Entscheidungsträgern bewusst, sie soll so kurz wie möglich gehalten werden. Im Interesse der Anlieger und Unternehmen der Region werden diese Planungsunterlagen nun einer ergebnisoffenen, erneuten Prüfung unterzogen. Ziel muss es sein, eine für alle nachvollziehbare, zumutbare, technisch machbare und rechtssichere Lösung für die bauzeitliche Verkehrsführung zu finden, die gemeinsam mit Vertretern der Region und allen beteiligten Behörden abzustimmen ist. Die beauftragten Planer der Niederlassung Meißen werden dazu in geeigneter Weise auf die Ansprechpartner der Region zugehen, um ein für alle Beteiligten vertretbares Ergebnis zu erzielen.

 

Erst wenn alle Alternativen und Vorschläge geprüft und ausgewertet worden sind, kann eine neue Terminkette für die Realisierung des Bauvorhabens erarbeitet werden.

 

Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr wird die Öffentlichkeit über alle weiteren Schritte frühzeitig und umfassend informieren.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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