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10.03.2017 - LASuV stellt Varianten für B 6-Ausbau in Machern vor

Am vergangenen Dienstag, den 7. März hat die Niederlassung Leipzig des LASuV bei der Gemeinde Machern im Arbeitskreis „Runder Tisch Verkehr“ die ersten Ergebnisse der Voruntersuchung des  Projektes „B 6, Ausbau in Machern“ vorgestellt und gemeinsam zielorientiert besprochen. Die intensive Öffentlichkeitsarbeit dazu wurde bereits zu Projektbeginn vereinbart, um frühzeitig einen breiten Konsens für eine optimale bauliche und verkehrliche Gestaltung der Ortsdurchfahrt zu finden.

 

Planungsziele sind insbesondere die Verbesserung der Verkehrssicherheit für alle Verkehrsarten sowie eine bessere Vereinbarkeit der hohen Verbindungsfunktion der stark belasteten B 6 mit den gemeindlichen Nutzungsansprüchen aus Erschließung und Aufenthalt.

 

Für die drei Hauptabschnitte ergeben sich aufgrund der planerischen und örtlichen Randbedingungen im Detail differenzierte Lösungsansätze. Grundsätzlich soll die Fahrbahn der B 6 mit 6,50 Meter Breite ausgebildet werden, damit schmaler als im Bestand. Mit diesem Querschnitt wird auch überhöhten Geschwindigkeiten in der Ortsdurchfahrt begegnet. Zudem sollen mehrere bauliche Querungsmöglichkeiten geschaffen und durch die Anordnung von Inseln in den Ortseingangsbereichen die Einfahrtsgeschwindigkeit in die Ortslage verringert werden. In allen Varianten wird es für alle Abschnitte eine durchgängige und sichere Führung für Radfahrer und Fußgänger geben.

 

Als für alle Verkehrsteilnehmer sicherste, insgesamt leistungsfähigste Variante hat sich die Ausbildung der Kreuzung B 6 / K 8367 als Ampelkreuzung herausgestellt, die damit vorzugswürdig im Hinblick auf die künftigen Anforderungen ist. Damit geht das LASuV auch konkret auf die Ergebnisse der Macherner Bürgerbeteiligung ein. Die Gemeindevertreter wiesen für die Bestimmung der Vorzugsvariante noch einmal ausdrücklich auf die bestmögliche Reduzierung von Betroffenenheiten insbesondere für die Anrainer der B 6 in Machern hin. Das LASuV konnte aus der Veranstaltung einige wertvolle Anregungen für den weiteren Planungsprozess mitnehmen.

 

Der Arbeitskreis „Runder Tisch Verkehr“ sowie die Bürgermeisterin Frau Lieder bedankten sich namens der Gemeinde für die bisher geleistete Arbeit und die frühzeitige Einbeziehung. Die nächsten Schritte sind die formelle Beteiligung der Gemeinde und danach der weiteren Träger öffentlicher Belange (insbesondere Landratsamt und Polizei). Die Erkenntnisse daraus sollen dann in die abschließende Abwägung zur Bestimmung der Vorzugslösungen für die Teilabschnitte einfließen. Die Voruntersuchung soll noch in 2017 komplett abgeschlossen werden.

 

Auch für die kommenden Planungsphasen ist eine enge Abstimmung mit der Gemeinde Machern vorgesehen.

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Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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