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17.02.2017 - S 83-Ausbau südlich Meißen – Fahrbahninstandsetzung

Auf der Staatsstraße S 83 südlich Meißen im Abschnitt vom Abzweig Dobritzer Berg bis zur Fichtemühle werden Felssicherungsarbeiten durchgeführt. Deshalb wird der Verkehr halbseitig mit Lichtzeichenanlage durch die Baustelle geführt.

 

Durch die einspurige Durchfahrt wurde nur die Talseite der Fahrbahn genutzt. In der letzten Woche wurden Spurrinnen an der Schutzplanke Talseite festgestellt. Die Spurrinne war bis 15 Zentimeter tief, etwa 60 Zentimeter breit und hatte eine Länge von etwa 150 Metern. Um die Strecke nicht voll sperren zu müssen, wird eine Notinstandsetzung seit dem 13. Februar durchgeführt.

 

Die letzte Pflasterstrecke im Zuge der Staatsstraße S 83 – Ausbau südlich Meißen – ist in den 30er Jahren hergestellt worden. Durch ungenügende Tragfähigkeit des Straßenunterbaus, nicht mehr funktionsfähiger Entwässerung des Straßenkörpers (keine Dränagen) und den Frosteinwirkungen dieses Winters und die höheren Verkehrslasten, wurde die Fahrbahnoberfläche verdrückt.

 

Da die Bitumenmischwerke in näherer Umgebung zurzeit ihre Anlagen generalinstand setzen und der Boden noch nicht frostfrei ist, kann kein Bitumenbelag auf gefrorener Unterlage einbaut werden. Aus diesem Grund wurde mit einer mineralischen Notinstandsetzung begonnen. Auf die zerfahrene Pflasterdecke wurde eine Lage Geogitter verlegt. Das Geogitter wurde mit einem 20 Zentimeter dicken Mineralgemisch überschüttet und mit großer Walze mit Vibration verdichtet. Danach wurde alles mit 5 Zentimeter dickem Mineralgemisch abgedeckt und noch einmal verdichtet.

 

Der jetzt befahrene Streckenabschnitt erfüllt die Funktion eines verkehrssicheren Fahrens unter Beachtung einer angemessenen Geschwindigkeit und des Fahrbahnzustandes. Mit dieser Notinstandsetzung kann der Verkehr bis Mitte März aufrecht gehalten werden.

 

Ab Mitte März wird die Notinstandsetzung zurückgebaut und nach gemeinsamer Abstimmung die Spurrinne fachgerecht mit Dränage, mineralischem Unterbau und 10 – 14 Zentimeter Bitumenbelag wieder befahrbar hergestellt.

 

Diese Vorgehensweise wurde gewählt, damit lange Umleitungsstrecken noch nicht nötig sind.

 

Wir bitten die Verkehrsteilnehmer um Verständnis und Rücksichtnahme im Rahmen der Sicherungsmaßnahme.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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