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13.02.2017 - Vorbereitungen für Ersatzneubau der S 56-Brücke in Bretnig-Hauswalde

Die bestehende Brücke der S 56 über einen Wirtschaftsweg - unmittelbar südlich der Anschlussstelle Ohorn der A 4 - aus dem Jahr 1936 weist einen schlechten Bauzustand auf. Insbesondere sind bei der alten Stahlbetonbrücke umfangreiche Rissbildungen der Brückenplatte festzustellen. Außerdem ist der Gesimsbeton völlig zerfallen, so dass die Randbereiche bereits provisorisch abgesperrt werden mussten. Es ist zwingend kurzfristig ein Ersatzneubau notwendig. Die alte Brücke wird komplett abgebrochen. Der Neubau erfolgt unter Einsatz eines großformatigen Wellstahlprofiles mit 4,80 Meter Breite und 4,22 Meter Höhe. Damit wird neben einer Kostenminimierung vor allem die sehr kurze Bauzeit von nur zwei Monaten möglich.

 

Für die Bauzeit müssen die S 56 und der Wirtschaftsweg unter der Brücke voll gesperrt werden. Die Umleitung erfolgt über die K 9243 / K 9244 in Ohorn und die S 158 Bretnig-Hauswalde. Die Anschlussstelle Ohorn der A 4 ist damit von Bretnig-Hauswalde und Großröhrsdorf bzw. vom Gewerbegebiet aus nicht direkt zu erreichen. Es wird empfohlen, hier die Anschlussstellen Pulsnitz bzw. Burkau zu nutzen.

 

Wegen gravierender Winterschäden auf der geplanten Umleitungsstrecke muss kurzfristig vor Baubeginn der S 56 zunächst ab heute bis voraussichtlich 22. Februar die Kreisstraße auf der Umleitungsstrecke (Bereich Schulstraße in Höhe Gemeindeverwaltung Ohorn) instandgesetzt werden. Hier müssen auf rund 100 Metern Länge das abgesackte Pflaster mit dem aufgeweichten Untergrund ausgebaut und durch einen neuen Straßenaufbau (Schotter- und Asphaltschicht) ersetzt werden.

 

Damit kann der eigentliche Baubeginn unter Vollsperrung voraussichtlich ab Donnerstag, den 23. Februar erfolgen. Bis Ende April 2017 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

 

Die Baukosten betragen rund 360.000 Euro, sie werden durch den Freistaat Sachsen getragen.

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Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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