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08.11.2016 - Bauvorbereitungen für Kreisverkehr B 176 / S 50 östlich Borna beginnen

Ab dem 21./22. November beginnen vorbereitende Leistungen und die Herstellung der Baustraße, um das Bauvorhaben zur Erneuerung des Knotenpunktes Bundesstraße 176 / Staatsstraße 50 östlich Borna einschließlich der Anbindung der Ortsverbindungstraße Borna-Dittmannsdorf als 4. Ast des Knotenpunktes zu ermöglichen. Die Hauptbauleistungen erfolgen dann im kommenden Jahr, im Herbst 2017 soll der Kreisverkehr dem Verkehr übergeben werden.

 

Der Knotenpunkt entspricht hinsichtlich seinem Ausbaugrad und seiner Ausstattung nicht den aktuellen Anforderungen an die Sicherheit des Verkehrs, zudem ist er auffällig in Bezug auf die Unfallhäufigkeit. Der vorfahrtgeregelte Knotenpunkt besitzt im Zuge der Bundesstraße keine Abbiegestreifen für Linksabbieger, weist infolge seiner topografischen Lage schlechte Sichtverhältnisse auf und soll künftig den zusätzlichen Verkehr der neuen Ortsverbindungsstraße aufnehmen. Daher soll der Umbau zu einem Kreisverkehrsplatz erfolgen. Dieser erhält umlaufend Rad-/ Gehwege sowie in jedem Knotenpunktast Fahrbahnteiler, die als Querungshilfen gestaltet werden. Das Vorhaben wird deutlich zur Verbesserung der Verkehrssicherheit beitragen.

 

Die Bauarbeiten sollen weitestgehend unter Aufrechterhaltung des Verkehrs stattfinden. Daher wird eine bauzeitliche Umfahrung nördlich der Bundesstraße hergestellt, welche mittels einer dreiseitigen Ampelanlage den Verkehr regelt. Die Herstellung des Knotenastes der S 50 muss dann allerdings unter Vollsperrung erfolgen. Umleitungen für den Busverkehr ergeben sich nicht.

 

Im Verlauf der Arbeiten müssen vorhandene Leitungen von Versorgungsunternehmen gesichert bzw. verlegt werden. Eine Trinkwasserleitung des Zweckverbandes Wasser/ Abwasser Bornaer Land wurde bereits im Vorfeld aus dem Baufeld herausgelegt.

 

Die Gesamtkosten des Vorhabens belaufen sich auf rund 900.000 Euro. Die Kosten werden überwiegend aus dem Bundeshaushalt finanziert. Ein Anteil der Kosten entfällt auf die Stadt Kitzscher, er beträgt rund 240.000 Euro und wird aus Mitteln der Kommunalstraßenförderung des Freistaates Sachsen mit 90 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten gefördert. Kostenbeteiligt ist ebenfalls noch der Freistaat Sachsen mit rund 180.000 Euro.

 

Wir bitten alle Anlieger und Verkehrsteilnehmer im Umfeld um Verständnis für die bauzeitlichen Behinderungen.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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