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20.07.2016 - Ausbau der B 175 Choren – Döbeln westlich A 14: Bauvorbereitende Arbeiten beginnen

Am kommenden Montag, den 25. Juli 2016 werden die ersten bauvorbereitenden Arbeiten am Bauvorhaben „B 175 Ausbau Choren - Döbeln, westlich A 14“ beginnen. Die ersten Arbeiten erfolgen im Bereich der Ortslage Oberranschütz und dem Anschlussbereich Oberranschütz Richard-Köberlin-Straße im Gewerbegebiet. Es ist vorgesehen, die Rodung und Fällung von Sträuchern und Bäumen, die Untersuchung auf Kampfmittel sowie archäologische Voruntersuchungen durchzuführen. Ab voraussichtlich Mitte August 2016 bis Oktober 2016 werden im Verlauf der neuen B 175 zwischen der Kreuzung mit K 7515 (Straße nach Mockritz) bis zur A 14-Auffahrt Döbeln Ost diese bauvorbereitenden Tätigkeiten dann ebenfalls in den Bereichen außerhalb der vorhandenen B 175 fortgeführt.

 

Im Zusammenhang mit den Arbeiten kommt es zu geringfügigen Verkehrsraumeinschränkungen, insbesondere der Sperrung des Gehweges zwischen Oberranschütz und dem Gewerbegebiet sowie zeitweilig zu abschnittsweisen halbseitigen Sperrungen im Bereich der B 175 mit Baustellenampel.

 

Bestandteil der ebenfalls in diesem Jahr beginnenden Arbeiten ist der Ausbau der Ortsstraße Oberranschütz und der Oberranschützer Straße. Die Arbeiten für die hier erforderlichen bauvorbereitenden Leitungsverlegungen beginnen noch im August 2016.

 

Der eigentliche Ausbau der B 175 einschließlich der Bauwerke wird 2017 begonnen und soll bis 2019 abgeschlossen werden. Die Gesamtkosten für das Bauvorhaben „B 175 Ausbau Choren - Döbeln, westlich BAB A 14“ betragen rund 16,3 Millionen Euro, sie werden finanziert durch die Bundesrepublik Deutschland, den Landkreis Mittelsachsen, die Stadt Döbeln sowie durch Versorgungsunternehmen. Die Ausbaustrecke hat eine Länge von rund 2,3 Kilometern. Der Ausbau der B 175 erfolgt auf eine einheitliche Fahrbahnbreite von 7,50 Meter. Die Linienführung bleibt vom Kreisverkehr Döbeln / Zschackwitz bis zum gegenwärtigen Anschluss der K 7515 bestehen. Danach verläuft die Trasse bogenförmig in nördliche Richtung. Der Fahrbahnzustand und die nicht dem aktuellen Regelwerk entsprechende Trasse machen zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit dieses A 14-Zubringers den grundlegenden Ausbau des Trassenabschnittes notwendig. Der Ausbau dient aber vor allem auch der Sicherheit der Verkehrsteilnehmer. Die B 175 weist im Bereich der Geländesenke „Gakendelle“ ein sehr hohes Gefälle auf. Infolge dessen kam es in der Vergangenheit sehr häufig zu Unfällen. Die veränderte Linienführung im Sinne eines bogenförmigen Ausbaus weicht der Geländesenke aus. Damit werden verbesserte Halte- und Überholsichtweiten ermöglicht.

 

Es handelt sich um ein Gemeinschaftsvorhaben des LASuV mit dem Landkreis Mittelsachsen, der Stadt Döbeln sowie verschiedenen Versorgungsunternehmen. Die einmündenden Kreis- und kommunalen Straßen erhalten Fahrbahnteiler. Zum Teil erfolgen Verlegungen, Neubauabschnitte und der Neubau einer Brücke über die B 175 im kommunalen Netz. Ebenso erfolgt die Anlage eines gemeinsamen Geh/Radweges an der Nord- und Südseite an der Kreuzung B 175 / Anschluss Zschäschütz bis in Höhe der Tankstelle. Bestandteil des gemeinschaftlichen Bauvorhabens ist ebenso der Anbau von Gehwegen im Innerortsbereich und Seitenflächen. Für den kommunalen Anteil an den Kosten für dieses Ausbauvorhaben erhalten der Landkreis und die Stadt Döbeln eine 90-prozentige Förderung in Höhe von rund 1,6 Millionen Euro.

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