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15.06.2016 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge hat einen Förderbescheid über rund 4,4 Millionen Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Schadensbeseitigung der K 8757 zwischen Gersdorf und Göppersdorf zur Verfügung gestellt.

 

Die Baumaßnahme beginnt rund 15 Meter nach dem ersten Brückenbauwerk aus Richtung Göppersdorf nach Gersdorf und endet in etwa 275 Metern vor Ortseingang Gersdorf. Im Verlauf der Baustrecke wird der Wingendorfer Bach und die Bahre überquert. Die vorhandenen Bauwerke bleiben im Bestand erhalten.

 

Im Zuge der Hochwasserereignisse 2013 wurde die Kreisstraße K 8757 zwischen Gersdorf und Göppersdorf beschädigt. Es entstanden Schäden an den Entwässerungseinrichtungen, der Fahrbahnbefestigung, sowie den Fahrbahnrandbereichen. Die straßenbegleitenden Bachmauern wurden teilweise zerstört. Neben Abspülungen des Asphaltbelages waren insbesondere auch Schäden an den Nebenanlagen wie Gräben, Böschungen und Stützwänden zu verzeichnen.

 

Mit der hier geförderten Baumaßnahme wird zur Schadensbeseitigung der geschädigte Straßenabschnitt auf einer Länge von rund 1,4 Kilometern grundhaft erneuert. Dabei werden auch die beschädigten bzw. gänzlich verlustig gegangenen Stützbauwerke zum Wingendorfer Bach erneuert und die Entwässerungsanlagen (Gräben) und Bankette der Kreisstraße K 8757 erneuert. Der Querschnitt der K 8757 wird auf einheitlich 6 Meter Asphaltbreite gebracht. Daran schließen sich Bankette von 0,75 bis 1 Meter Breite an. Hangseitig werden Mulden bzw. Gräben von 1 bzw. 1,50 Metern Breite angeordnet bzw. vorhandene Mulden instand gesetzt. Vor den Stützwänden entlang des Wingendorfer Baches wird zwischen Fahrbahnrand und Stützwandkappe eine 0,50 Meter breite Pflastermulde angelegt. Im Bereich des Wingendorfer Bachlaufs werden die Stützkonstruktionen an die sich durch die einheitliche Fahrbahnbreite ergebenden Fahrbahnränder angepasst.

 

Die Arbeiten sollten antragsgemäß bis Ende 2018 abgeschlossen werden. Für aktuelle Informationen zum Bauvorhaben bitten wir um ergänzende Anfrage beim Bauherrn.

 

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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