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13.06.2016 - Freistaat fördert die Verlängerung der K 7260/Drebnitzer Weg in Bischofswerda

Der Landkreis Bautzen erhält einen Fördermittelbescheid in Höhe von rund 1,4 Millionen Euro für die Verlängerung der K 7260/Drebnitzer Weg im innerstädtischen Bereich der Großen Kreisstadt Bischofswerda. Dies entspricht einem Fördersatz von 80 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. Für den Anteil der Erneuerung der Stützmauern kommt der erhöhte Fördersatz von 90 Prozent zur Anwendung. Die Mittel werden vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr für die Verbesserung der kommunalen Infrastruktur zur Verfügung gestellt.

 

Durch die Verlängerung des Drebnitzer Weges wird ein Umbau der bestehenden Einmündung in die Süßmilchstraße sowie der Neubau des Knotenpunktes Drebnitzer Weg/Neustädter Straße erforderlich. Die Umgestaltung des vorhandenen Knotenpunktes Drebnitzer Weg/Süßmilchstraße und die Gestaltung des neuen Knotenpunktes Drebnitzer Weg/Neustädter Straße sind ebenso Teil der Maßnahme wie der Trassenneubau zwischen den genannten Straßenzügen und die Verlängerung des Gehweges entlang des Drebnitzer Weges am Bauanfang. Am Knotenpunkt Drebnitzer Weg/Süßmilchstraße ist die Errichtung einer vierarmigen Kreuzung und am Knotenpunkt Drebnitzer Weg/Neustädter Straße ein kleiner Kreisverkehrsplatz vorgesehen. Die Kreisstraße K 7260 beginnt an der S 120 in Tröbigau und führt über Schmölln und Bischofswerda in Richtung Weickersdorf. Östlich von Weickersdorf schließt die K 7260 an die B 98 an. Im Bereich des Bischofswerdaer Stadtgebietes verläuft die Kreisstraße, von Schmölln kommend, über den Schmöllner Weg bis zur Lindenstraße/Kirchstraße (B 6). Im weiteren Verlauf führt die K 7260 derzeit über die Beethovenstraße, die Stolpener Straße, die Süßmilchstraße und den Drebnitzer Weg in westliche Richtung bis zum Anschluss an die B 98, Ortsumgehung Bischofswerda.

 

Ziel der geplanten Maßnahme ist die Schaffung einer verkehrsgünstigen und leistungsfähigen Anbindung des südlichen Stadtgebietes von Bischofswerda an die B 98, Ortsumgehung Bischofswerda. Mit der vorgesehenen Baumaßnahme wird eine Entlastung des kommunalen Straßennetzes vom zwischengemeindlichen Verkehr angestrebt. Ferner wird sich die Erreichbarkeit des südlich der Bahn gelegenen Stadtgebietes von Bischofswerda an das überregionale Straßennetz, vor allem für den Schwer- bzw. Lieferverkehr aus Richtung A 4 verbessern. Die Einbindung des Drebnitzer Weges in das Hauptstraßennetz der Stadt Bischofswerda ist Voraussetzung für das Erreichen der beabsichtigten Verkehrswirksamkeit der Ortsumfahrung.

 

Der Beginn der Baustrecke liegt hinter der östlichen Parkplatzzufahrt – Parkplatz Drebnitzer Weg. Im Vorfeld erstreckt sich ein geplanter angebauter Gehweg, welcher die bestehenden Gehweganlagen im Zuge des Drebnitzer Weges mit den im Rahmen dieser Maßnahme geplanten Fußgängeranlagen verknüpft. Der Baubeginn dieses Gehweges liegt im Bereich der westlichen Zufahrt zum genannten Parkplatz. Das Bauende der Maßnahme liegt am südlichen Ausrundungsende der Einmündung „Am Güterbahnhof“ in die Neustädter Straße. Die Baumaßnahme befindet sich durchweg im innerstädtischen Bereich. Die Ausbaulänge beträgt etwa 290 Meter zuzüglich der Baulänge von 90 Metern für den neu zu errichtenden Gehweg am Bauanfang. Die Länge der auszubauenden Anschlussstrecken beläuft sich auf rund 210 Meter. Der Verlängerungsabschnitt erhält eine Fahrbahnbreite von 6 Metern zwischen den Borden. Die Führung des Fußgängerverkehrs erfolgt durchgehend auf beidseitig angeordneten 2 Meter breiten Gehwegen. Bestandteil der Baumaßnahme ist die Versetzung zweier Grundstücksmauern. Zwei weitere flache Stützmauern entstehen im Bereich der Zufahrten zu zwei Flurstücken.

 

Bei dem Vorhaben handelt es sich um eine Gemeinschaftsmaßnahme mit der Großen Kreisstadt Bischofswerda.

                                                                                                                                                                                                        

Die Baumaßnahme soll im Sommer 2016 beginnen. Für aktuelle Informationen zum Bauvorhaben bitten wir um ergänzende Anfrage beim Bauherrn. 

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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