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13.06.2016 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Marienberg

Die Große Kreisstadt Marienberg hat einen Förderbescheid über rund 4 Millionen Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Wiederherstellung der Schwarzwassertalstraße im Ortsteil Pobershau in Marienberg zur Verfügung gestellt.

 

Gegenstand des Antrages ist die Instandsetzung der straßenstützenden Böschungen, Ufermauern und Wiederherstellung der Schwarzwassertalstraße auf einer Länge von rund 320 Metern entlang der Schwarzen Pockau im Ortsteil Pobershau. Die vorhandenen Böschungen bzw. Ufermauern stützen die in diesem Bereich unmittelbar entlang der Schwarzen Pockau verlaufende Schwarzwassertalstraße. Die Schwarzwassertalstraße ist im Bestand eine rund 4 bis 5 Meter breite asphaltierte Straße.

 

Im Zuge der Hochwasserereignisse 2013 wurden die stützenden Böschungen und Ufermauern der Schwarzwassertalstraße sehr stark beschädigt. Auf Grund der Unterspülung des Untergrundes entstanden Hohlräume durch welche die Böschungen teilweise abrutschten. Das Schadensbild der Mauern lässt vermuten, dass die Beschädigungen nach dem relativ schnell abfließenden Hochwasser und dem noch lang anstehenden hohen Grundwasserstand hinter der Mauer entstanden sind. Durch die Schäden an den Böschungen und Ufermauern kam es gleichermaßen zu Beschädigungen der Fahrbahn. Deformierungen der Fahrbahnoberfläche sind in Teilbereichen deutlich zu erkennen. Weiterhin sind stellenweise Risse im Randbereich der Straße ersichtlich.

 

Mit der hier geförderten Baumaßnahme wird im Rahmen der Schadensbeseitigung die Fahrbahn entlang der Schwarzen Pockau grundhaft erneuert und die Stützbauwerke sowie die unmittelbar angrenzenden Uferböschungen wiederhergestellt. Die Linienführung der Straße ist durch den Bestand vorgegeben. Begrenzt wird der Straßenzug in Stationierungsrichtung gesehen linksseitig durch die Kappe der Ingenieurbauwerke mit einem Schrammbord aus Granit. Die durchgängige Kappe erhält als Absturzsicherung ein Holmgeländer. Rechtsseitig wird ein 70 Zentimeter breiter Bankettstreifen ausgeführt. In einzelnen Teilbereichen wird im Anschluss an das Bankett der Böschungsfuß mit einer vorgesetzten Gabionenwand gesichert.

 

Die Arbeiten sollten antragsgemäß bis Ende 2017 abgeschlossen werden. Für aktuelle Informationen zum Bauvorhaben bitten wir um ergänzende Anfrage beim Bauherrn.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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