1. Navigation
  2. Inhalt
  3. Herausgeber
Inhalt

10.06.2016 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 im Landkreis Mittelsachsen

Der Landkreis Mittelsachsen hat einen Förderbescheid über rund 1,3 Millionen Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für den Ersatzneubau der Plattenbalkenbrücke im Zuge der K 8217 bei Goßberg zur Verfügung gestellt.

 

Im Landkreis Mittelsachsen wird am südwestlichen Rand der Ortslage Goßberg der Gemeinde Striegistal die Kreisstraße K 8217 über das Gewässer Große Striegis geführt. Der Überbau mit einer Stützweite von rund 8,25 Metern wird aus einem Trägerrost in Stahlbetonbauweise gebildet.

 

Im Zuge der Hochwasserereignisse 2013 wurde das Bauwerk am Überbau und den Widerlagerwänden stark beschädigt. Die Bewehrung am Überbau und den Schrägflügeln liegt zum Teil frei. Des Weiteren sind Schädigungen an der Bachbettsohle unterhalb des Bauwerkes festgestellt worden. Das vorhandene Brückenbauwerk ist insgesamt in einem schlechten baulichen Zustand und wird deshalb durch ein neues Bauwerk ersetzt werden. Die Straße wurde im Zuge des Hochwassers insbesondere in den Randbereichen stark beschädigt. Aufgrund der erhöhten Lage im Gelände wirkte die Straße als Damm, wodurch die anfallenden Wassermassen gestaut wurden und die Straße und die Randbereiche unterspült wurden.

 

Mit der hier geförderten Baumaßnahme erfolgt zur Schadensbeseitigung der Ersatzneubau der Plattenbalkenbrücke. Um die bei Hochwasser auftretende Dammwirkung des Straßenoberbaus zu verhindern, wird die Straße außerorts um bis zu 45 Zentimeter abgesenkt und somit die Dammwirkung des Straßenaufbaus bei Hochwasser entfernt. Das Wasser fließt dann über die Straße auf die nördliche Wiese/Feld. Im Brückenbereich wird die Straße aufgrund der veränderten Brücke um bis zu 83 Zentimeter angehoben. Innerorts erfolgt in Anpassung an die Brücke eine geringe Anhebung der Straße. Die Fahrbahnbreite zwischen den Borden beträgt 6,50 Meter. Auf der Südseite der Brücke wird die nutzbare Gehwegbreite zukünftig 1,50 Meter betragen. Auf der gegenüberliegenden Kappe wird ein Notgehweg von 0,75 Metern Breite angeordnet. Die Kappe wird mit einer Breite von 1,50 Metern geplant. Die nutzbare Breite zwischen den Geländern beträgt 9,75 Meter. Die an das Bauwerk angrenzenden Böschungen werden durch Steinsätze aus Wasserbausteinen befestigt.

Der Überbau wird als monolithischer Rahmen mit den Widerlagern in Stahlbeton ausgebildet. Der Querschnitt des Rahmenriegels wird als massive Vollplatte hergestellt. Die Konstruktionshöhe des Rahmenriegels beträgt 65 Zentimeter bei einer maximalen Stützweite von 12,35 Metern.

 

Für aktuelle Informationen zum Bauvorhaben bitten wir um ergänzende Anfrage beim Bauherrn.

 

Marginalspalte

Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

  • SymbolPostanschrift:
    Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Stauffenbergallee 24
    01099 Dresden
  • SymbolTelefon:
    (+49) (0351) 81 39 19 20
  • SymbolTelefax:
    (+49) (0351) 81 39 10 99
  • Symbolpresse@lasuv.sachsen.de
© Landesamt für Straßenbau und Verkehr