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08.06.2016 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Dohma

Die Gemeinde Dohma hat einen Förderbescheid über rund 650.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für den Ersatzneubau der Brücke Protzemühle in Alt-Neundorf zur Verfügung gestellt.

 

Bei der Maßnahme handelt es sich um die Erneuerung einer Brücke über die Gottleuba. Das Bestandsbauwerk befindet sich im Stadtteil Pirna-Neundorf. Die Brücke überspannt die Gottleuba von der S 174 Richtung Protzemühle bzw. Cotta.

 

Im Zuge der Hochwasserereignisse 2013 wurde der Unterbau des Bestandsbauwerkes stark beschädigt. Aufgrund der hohen Fließgeschwindigkeiten verursachte anprallendes Treibgut und Geröll massive Schäden an den Unterbauten, insbesondere am Mittelpfeiler. Abplatzungen, Ausbrüche, Setzungen und Auskolkung an den Widerlagern und am Einzelfundament des Pfeilers wurden festgestellt.

 

Mit der hier geförderten Baumaßnahme erfolgt der Ersatzneubau der Brücke. Geplant ist eine einspurige Wirtschaftswegbrücke. Das Brückenbauwerk wird als Einfeldbrücke mit einer in Brückenachse gemessenen Stützweite von 20,30 Metern ausgeführt, wobei die lichte Weite 19 Meter beträgt. Im Vergleich zum Bestand entfällt der Mittelpfeiler und das rechte Widerlager wird um 2 Meter nach außen verschoben. Der Durchflussquerschnitt wird damit im Bereich der Brücke um 25 Prozent vergrößert. Die Breite zwischen den Geländern beträgt 4,50 Meter. Aufgrund der Schleppkurven erfährt die Brücke in Richtung der S 174 eine Anpassung. Im Bereich des Widerlagers stromrechts beträgt die Fahrbahnbreite daher 7,60 Meter. Die seitlichen Flügelwände stromrechts werden bis an die bestehenden Natursteinmauern geführt. Das Tragwerk ist als Stahlbetonrahmen auf Großbohrpfählen mit einer Bauhöhe von 0,85 Metern in Feldmitte bzw. 1,30 Metern Bauhöhe am Widerlagerrand konzipiert. Der grundhafte Ausbau der Straße beschränkt sich auf den unmittelbaren Baubereich der Brücke. Der Straßenausbaubereich erstreckt sich über eine Länge von rund 45 Metern.

 

Die Arbeiten sollten antragsgemäß bis zum Frühjahr 2018 abgeschlossen werden. Für aktuelle Informationen zum Bauvorhaben bitten wir um ergänzende Anfrage beim Bauherrn.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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