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25.05.2016 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Dresden

Die Landeshauptstadt Dresden hat einen Förderbescheid über rund 780.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Schadensbeseitigung an der Pieschener Allee - Busparkplatz und Volksfestgelände, für die Erneuerung der Pflasterfläche zwischen Marienbrücke und Eisenbahnbrücke und für die Schadensbeseitigung an der Marienbrücke in Dresden zur Verfügung gestellt.

 

Das Untersuchungsgebiet wird im Westen durch die Elbe, im Süden durch die Marienbrücke und die Straße Ostra-Ufer, im Osten durch die Pieschener Allee und im Norden durch den ausgebauten Parkplatz und Grünflächen begrenzt. Demnach befindet sich das Untersuchungsgebiet in den Stadtteilen Friedrichstadt (nördlich der Eisenbahnbrücke) und Wilsdruffer Vorstadt/Seevorstadt-West (südlich der Eisenbahnbrücke). Teile des Untersuchungsgebietes sind Bestandteil der Hochwasserschutzlage Flutrinne der Elbe. Der zu planende Bereich des PKW-Parkplatzes wird durch den Elberadweg begrenzt.

 

Im Zuge der Hochwasserereignisse 2013 wurden die Flächen im Bereich der Marienbrücke und Eisenbahnbrücke durch die Elbe vollständig überflutet. Es entstanden Ausspülungen und Verwerfungen an den Pflasterflächen. Strömendes Wasser sowie stark drückendes Grundwasser richteten Schäden an der gesamten Befestigung des Parkplatzes und an den Pflasterflächen an. Im Bereich des Parkplatzes kam es zu Auswaschungen der Fugen sowie Verformungen/Verwertungen des Verbandes. In einzelnen Bereichen war ein Komplettverlust des Natursteinpflasters zu verzeichnen. Im Bereich der Pflasterflächen zwischen der Marienbrücke und Eisenbahnbrücke sowie auf den Flächen unter der Marienbrücke sind ähnliche Schäden aufgetreten (Auswaschung der Fugen, Verformungen, Verwertungen, Komplettverlust von Natursteinpflasterflächen).

 

Mit der hier geförderten Baumaßnahme sollen zur Schadensbeseitigung die geschädigten Bereiche instand gesetzt werden. Das beinhaltet die grundhafte Wiederherstellung der Pflasterflächen zwischen Marienbrücke und Eisenbahnbrücke, die Pflasterflächen unter der Marienbrücke und des PKW-Parkplatzes Pieschener Allee mit Asphaltbefestigung. Die Gesamtfläche des Untersuchungsgebietes beträgt rund 9 550 Quadratmeter. Die Pflasterflächen zwischen Marienbrücke und Eisenbahnbrücke und unter der Marienbrücke werden mit Großpflaster wiederhergestellt.

 

Die Arbeiten sollten antragsgemäß im Sommer 2018 abgeschlossen werden. Für aktuelle Informationen zum Bauvorhaben bitten wir um ergänzende Anfrage beim Bauherrn.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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