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23.05.2016 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Klingenberg

Die Gemeinde Klingenberg hat einen Förderbescheid über rund 530.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Instandsetzung der Brücken Bachstraße 14, Erich-Weinert-Straße 16, Erich-Weinert-Straße 29 im Ortsteil Pretzschendorf der Gemeinde Klingenberg zur Verfügung gestellt.

 

Im Zuge der Hochwasserereignisse 2013 kam es durch das Hochwasser des Colmnitzbaches zu Schäden an Widerlagern, Ufermauern, Kappen und zu Auskolkungen, Auswaschungen und Ausbrüchen am Bogenmauerwerk. Bei der Brücker Bachstraße 14 wurde ausgewaschenes Betongefüge an den Widerlagern im Bereich der Wasserwechselzone festgestellt sowie abgeplatzte Betonschollen und freiliegende Bewahrung an der Kappe infolge Treibgutanprall. Bei der Brücke Erich-Weinert-Straße 16 wurden Sohlauskolkungen und ausgewaschene Fugen mit Einzelsteinausbrüchen sichtbar und bei der Brücke Erich-Weinert-Straße 29 wurden am stromrechten Widerlager Schäden größeren Umfangs festgestellt. In Folge dessen ist die Standsicherheit des Brückenbauwerkes nicht mehr gegeben.

 

Mit der hier geförderten Baumaßnahme soll ein Ersatzneubau aller drei Brücken erfolgen.

Bei dem Bauwerk Bachstraße 14 handelt es sich um eine einfeldrige Stahlbetonplattenbrücke mit anschließenden Stahlbetonwiderlagern und anschließenden Betonuferwänden. Der grundhafte Ausbau der Straße erstreckt sich über eine Gesamtlänge von rund 60 Metern. Stromrechts erfolgt der Straßenausbau bis an die Erich-Weinert-Straße. Der Straßenausbaubereich stromlinks beginnt rund 5 Meter vor der neuen Stützwand.

Bei dem vorhandenem Bauwerk Erich-Weinert-Straße 16 handelt es sich um eine Natursteingewölbebrücke mit Flachgründung. Geplant ist der Ersatzneubau der Brücke über den Colmnitzbach einschließlich angrenzender Ufermauern. Unter Berücksichtigung der vorhandenen Fahrbahnbreite von rund 5 Metern (oberstrom) bis 6 Meter (unterstrom) wird der Verkehrsquerschnitt im Bereich der Brücke auf 5 Meter zwischen den Borden festgelegt. Der grundhafte Ausbau der Straße beschränkt sich auf den unmittelbaren Baubereich der Brücke mit Ufermauer. Der Straßenausbaubereich erstreckt sich über eine Länge von rund 40 Metern. Beim Ersatzneubau der Brücke wird eine Kappe als Gehweg ausgebildet.

Bei dem Bestandsbauwerk Erich-Weinert-Straße 29 handelt es sich um eine einfeldrige Plattenbrücke mit Stahlbetonüberbau auf Schwergewichtswiderlagern. Der grundhafte Ausbau der Straße beschränkt sich auf den unmittelbaren Baubereich der Brücke und erfolgt mit Asphaltbelag. Der Regelquerschnitt sieht einen einspurigen Wirtschaftsweg mit einer Fahrbahnbreite von 3 Metern und Kappenbreiten von 0,75 Metern beidseitig auf dem Bauwerk vor. Stromrechts der Brücke ist eine gepflasterte Furt vorgesehen. Der anschließende Weg wird als sandgeschlämmte Schotterdecke ausgeführt. Der Straßenausbaubereich erstreckt sich über eine Länge von rund 46 Metern.

 

Die Arbeiten sollen antragsgemäß bis zum Sommer 2017 abgeschlossen werden. Für aktuelle Informationen zum Bauvorhaben bitten wir um ergänzende Anfrage beim Bauherrn.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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